Tennis-Bundesstützpunkt Kamen jetzt offiziell als vierter DTB-Standort anerkannt

Tennis-Bundesstützpunkt Kamen jetzt offiziell als vierter DTB-Standort anerkannt

Verbandspräsident Hampe: „Anerkennung bedeutet Aufwertung des Verbandes“

Tennis: Der Deutsche Tennis Bund (DTB) hat vor knapp zwei Jahren ein mit dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) abgestimmtes sportliches Förderkonzept verabschiedet, in dem der deutsche Nachwuchs intensiver gefördert werden soll. „Wir haben eine zukunftsorientierte Struktur geschaffen, die das deutsche Tennis langfristig stärken wird und mit dieser neuen Ausrichtung sind wir auf Augenhöhe mit erfolgreichen Ländern wie Kanada oder Italien“, so die Argumentation des für den Leistungssport zuständigen DTB-Vizepräsidenten Dirk Hordorff. Ein wichtiger Bestandteil dieses Förderkonzeptes sind die vier DTB-Bundesstützpunkte in Hannover, Stuttgart, Oberhaching und seit Februar 2017 auch Kamen. Hier befindet sich zugleich das Landesleistungszentrum des Westfälischen Tennis-Verbandes (WTV).

Nach umfangreichen Sanierungs- und Ausstattungsmaßnahmen in Kamen hat sich der Deutschen Tennis Bund für einen Bundesstützpunkt beim viertgrößten Tennis-Landesverband entschieden. Trainiert wird gegenwärtig der weibliche Nachwuchs der bis zu 16-Jährigen. Die Verantwortung trägt Barbara Rittner (Head of Women‘s Tennis) und zuständiger Bundestrainer ist Dirk Dier und die vor Ort in Kamen arbeitende diplomierte Tennistrainerin Ute Strakerjahn. Was allerdings für Kamen noch ausstand war die offizielle Anerkennung als Bundesstützpunktes für Tennis von Seiten des für den Sport zuständigen Bundesministeriums des Innern (BMI).

Das erfolgte in diesen Tagen und das Eintreffen der schriftlichen Mitteilung der Anerkennung als DTB-Bundesstützpunkt hätte vom Timing her nicht besser passen können, als es aktuell der Fall ist. Justament zu dem Zeitpunkt, wo derzeit einige Nachwuchstalente unter Leitung von Barbara Rittner im Kamen trainieren, erhielt Westfalens Verbandspräsident Robert Hampe die Nachricht: „Ich freue mich sehr, dass unsere Anstrengungen im Verband über viele Jahre nun weitere Früchte getragen haben. Die gute Zusammenarbeit mit dem DTB und dem LSB NRW haben gewiss auch zu dieser Ernennung beigetragen. Seit vielen Jahren haben wir in Kamen die Anerkennung als Landesleistungsstützpunkt, die Ernennung zum Bundesstützpunkt bedeutet für unseren Verband eine weitere Aufwertung.“

Erfreut über diese positive Nachricht war auch Barbara Rittner, die sich stets für Kamen ausgesprochen hat: „Für uns und unsere Arbeit ist diese finale Zusage sehr wichtig. Somit haben wir künftig für die Damen und Herren in Stuttgart und München einen Standort und die Juniorinnen und Junioren trainieren in Kamen und Hannover. Allerdings kann und soll sich das Ganze natürlich auch regelmäßig mischen. Aber geografisch macht der vierte Bundesstützpunkt hier großen Sinn, denn Nordrhein-Westfalen hat ein sehr großes Einzugsgebiet und von daher liegt Kamen auch sehr zentral.“

Bild: Während der Trainingswoche einiger deutscher Nachwuchsspielerinnen in Kamen traf zeitgleich die offizielle Anerkennung als DTB-Bundesstützpunkt beim Westfälischen Tennis-Verband ein. Erfreut darüber sind die Teilnehmer (stehend von links): Mike Diehl (Fitnesscoach), Jasmin Wöhr (Bundestrainerin), Angelina Wirges (DTV Hannover), Sarah Müller (Schwarz-Weiß Merzig), Mia Mack (TK Bietigheim), Barbara Rittner (DTB-Head of Women‘s Tennis), Robert Hampe (Präsident Westfälischer Tennis-Verband) sowie (kniend von links) Noma Noha Akugue (Marienthaler THC), Tea Lukic (Grün-Weiß Gifhorn) und Joelle Steur (Tennispark Versmold) / FotoWTV

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