Technische Fehler und Wurfpech besiegeln KSV-Niederlage

253

Handball, 3. Bundesliga Frauen: BV Borussia Dortmund II – Königsborner SV 28:23 (14:12). Da hatten sich die KSV-Damen wie angekündigt mehr vorgenommen, wollten weitere Punkte auf dem Habenkonto verbuchen. Doch daraus wurde nichts. Gegen die junge Dortmunder Mannschaft lief man zu oft einem Rückstand hinterher. Zu harmlos präsentierte sich der Rückraum von Königsborn und immer nur über den Kreis zum Erfolg und zu Toren zu kommen, das ist in der 3. Liga zu durchsichtig. Trotzdem war Rabea Pein mit 13 Treffern, darunter acht Siebenmeter, die beste Torschützin der gesamten Partie.

Die Abwehr musste einige Treffer nach der schnellen Mitte des BVB hinnehmen und bekam auch Lyna Schwarz, immerhin sieben Feldtore, nicht in den Griff. So musste man mit einem Zwei-Tore-Rückstand in die Halbzeit gehen und auf Besserung hoffen. Bis zum 18:18 (42.) durfte die Harbach-Truppe noch hoffen. Vier Holztreffer in Folge hinderten die Mannschaft von Kai Harbach daran in Führung zu gehen.
In den Schlussminuten offenbarte sich dann die große Schwäche des KSV: Zu ideenlos im Angriff, schwach im Rückraum und einige technische Fehler halfen den BVB wieder in Führung zu gehen und diese sogar auszubauen. So verließ der KSV die Sporthalle Wellinghofen mit einer verdienten, aber völlig unnötigen Niederlage gegen eine nicht gerade starke Mannschaft der Borussia.

KSV-Trainer Kai Harbach: Wir waren viel auf Augenhöhe. Wir haben die erste Viertelstunde verpennt. Da sind wir mit dem Spiel der Dortmunderinnen nicht zurecht gekommen. Da haben wir uns schlecht verhalten. Wir haben das dann mit einer Manndeckung gut korrigieren können. Immer wenn wir mal die Chancen auf ein Unentschieden hatten oder in Führung hätten gehen können, haben wir entweder frei verschossen oder einen technischen Fehler gemacht. Wir haben auch nicht so gut gespielt wie in den letzten Wochen. Vor allem aus dem Rückraum kam zu wenig, die Durchschlagskraft fehlte. Wir müssen uns jetzt strecken und es nächste Woche gegen Ibbenbüren besser machen.

KSV: Röttger, Jünner; Liese 1, Webers 4, N. Hering 1, Fahn, Wrede, Krogull 3, Axtmann 3, Pelz 1, Köppel, Pein 13, Grünzig, Krollmann.

Bildzeile: Rabea Pein war mit insgesamt 13 Toren beste Torschützin der gesamten Partie.

 

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.