Tatjana Sahage trifft an alter Wirkungsstätte zwei Sekunden vor Schluss zum 24:24-Ausgleich für die TuRa-Damen

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Handball, Frauen-Oberliga: VfL Brambauer – HC TuRa Bergkamen 24:24 (17:13). Das war spannend! Zwei Sekunden vor der Schlussirene gelang Tatjana Sahage der glückliche, letztlich aber verdiente Ausgleich. Ausgerechnet Tatjana Sahage, die ja lange Jahre das VfL-Trikot trug und vor der Saison den Weg zu den TuRanerinnen zusammen mit Sonja Plotek fand. „Das Unentschieden geht in Ordnung“, konnte sich TuRa-Trainerin Sabrina Glas mit dem Ergebnis anfreunden.

Das Spiel in der Sporthalle Brambauer nahm zunächst einen einseitigen Verlauf. Denn: Brambauer führte von Beginn an. Erst in der 43. Minute konnte Sophia Jaworski den Gleichstand zum 20:20 herstellen. Es kam noch besser. Romina Jackenkroll, Jennifer Weinert und erneut Jaworski brachten ihr Team 22:20 und 31:21 in Führung (51.). Dabei blieb es nicht, denn der HC TuRa traf einige „blöde Entscheidungen“, wie es Sabrina Glas beschrieb, leistete sich Fehlwürfe und in der vorletzten Spielminute führten die Gastgeberinnen wieder. TuRa gab nicht auf und kam letztlich noch zum verdienten Ausgleich.
Neuzugang Lisa-Marie Kneller zeigte bei ihrem Debüt, dass sie die Mannschaft helfen kann und trug sich auch in die Torschützenliste ein.

TuRa-Trainerin Sabrina Glas: „Wir lagen lange zurück, die Abwehr bekam die VfL-Spielerinnen nicht in den Griff. Das besserte sich dann Ende der ersten und zu Beginn der 2. Halbzeit. Lena Schulze-Frielings Auftritt wirkte sich stabilisierend aus und Ira Schöße zeigte gute Paraden im Tor, war ein guter Rückhalt. Leider waren unsere Wechselmöglichkeiten begrenzt. Das machte sich den Schlussminuten auch noch einmal bemerkbar, zumal wir in Unterzahl waren. Zum Glück haben wir noch den Ausgleich gemacht.“
TuRa: Meier, Schöße; Weinert, Jaworski, Ritter, Seehage, Schulze-Frieling, Plotek, Jackenkroll, Rohlf, Bloeß, Cramer, Kneller.

Bildzeile: Sonja Plotek und Tatjana Sahage, ehemalige Spielerinnen von Brambauer, halfen mit guten Leistungen mit, dem TuRa-Trainerehepaar Sabrina Glas und Andre Brandt ein letztlich verdientes Unentschieden zu bescheren.

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