Spitzenreiter RSV gibt einen Punkt gegen Gladbeck II ab

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Handball-Landesliga: RSV Altenbögge – VfL Gladbeck II 27:27 (14:13). RSV-Trainer Jens Schulte-Vögeling hatte im Vorfeld des Spiels nicht grundlos vor der Oberligareserve aus Gladbeck gewarnt. Nach elf Siegen in Serie nach der Auftaktniederlage gegen den TV Brechten, gab der Tabellenführer zuhause einen weiteren Punkt ab. Zum Ende der Hinrunde bleibt er aber an der Spitze, da der Hauptkonkurrent aus Herne beim 24:25 in Herdecke ebenfalls Federn lassen musste. „Deshalb wirft uns das Unentschieden nicht um“, stellt Schulte-Vögeling fest. „Im Gegenteil. Durch die Herner Niederlage haben wir den Vorsprung sogar auf zwei Punkte ausgebaut.“

In einem nach seiner Ansicht sehr guten Landesligaspiel auf hohem Niveau, wurde der RSV von Anfang an „richtig gefordert.“. Dabei habe der Gast aus Gladbeck bestimmt über seinem sonstigen Niveau gespielt, schätzt der RSV-Coach die Leistung des Widersachers ein.

Die Heimmannschaft lag in den ersten Minuten im Rückstand, doch dann machte sie aus einem 2:3 ein 6:3 (10.). Nur fünf Minuten später sah es beim 9:5 danach aus, als habe sie den Gegner im Griff. „Wir hätten zur Halbzeit klarer führen müssen. Aber wir haben schon da acht bis zehn gute Einwurfmöglichkeiten nicht genutzt.“ Dieses Manko zog sich durch die ganze Partie und war der Grund für die nach Trainermeinung gerechte Punkteteilung.

Mitte der zweiten Hälfte ging der VfL beim 21:20 das erste Mal wieder in Führung. Diese wechselte dann ständig, ohne dass sich ein Team absetzen konnte. Nach 57 Minuten führten die „Roten Teufel“ mit 27:25. Nachdem Gladbeck auf 26:27 verkürzen konnte, nahm Schulte-Vögeling 53 Sekunden vor dem Schlusspfiff eine Auszeit. Die brachte aber nicht den gewünschten Erfolg und einer der besten VfL-Akteure, Rechtsaußen Sascha Rauschel, erzielte 15 Sekunden vor dem Ende den Ausgleich.

Am kommenden Samstag, 19.30 Uhr, gastiert der RSV zum Beginn der Rückrunde beim TV Brechten. Dieser Mannschaft gelang es ja bekanntlich als einziger, dem RSV eine Niederlage beizubringen.

RSV: Joneleit (1. – 40.), Dickschat (40. – 50.), Wollek (ab 50.); Feldmann (1), Geckert (5), Gerke (8), Florian (3), Steffek (3/2), Tröster (2), Weigel (5), Fröhling, Isenbeck, Jablonski, Röckenhaus.

Bild: Lukas Florian war dreifacher RSV-Torchütze gegen Gladbeck

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