Tabellenende bietet nach jedem Spieltag ein spannendes Bild

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Handball-Kreisliga: Während an der Tabellenspitze der Handball-Kreisliga der VfL Brambauer der Meisterschaft immer näher rückt, bietet sich am Tabellenende Woche für Woche ein spannendes Bild. SG Massen II und HSG Unna II gelangen wichtige Siege. Werl und Rhynern wären derzeit die Absteiger.

TuS Westfalia Kamen – SG Massen II 27:32 (Bild). Für die Massener war der Sieg in Kamen wichtig, denn damit können die Sorgen um den Klassenverbleib endgültig abgehakt werden. Gegen die Mannschaft ihres ehemaligen Trainers Dirk Düllmann behielten die Gäste am Ende die Oberhand. Der Kamener Trainer versuchte, seine Mannschaft auf die Angriffe der Massener einzustellen, aber die von John Weil für den verhinderten Stefan Rust betreuten Gäste waren meistens einen Tick schneller und lagen 8:5 und 10:7 vorne. TuS Kamen verstand es mit Kampfgeist zum 10:10 auszugleichen. Dennoch lag SG Massen beim Seitenwechsel mit drei Toren vorne. Nach der Pause profitierte die Massener Sieben davon, dass Kamen 22 Angriffe, zum Teil frei vor dem Tor, versanden ließ. Als SG Massen dann das Tempo anzog und mit großem Einsatz agierte, fiel die Entscheidung. Die zehn Tore beim 30:20 waren für die Kamener nicht zu verkraften. Sie verkürzten zwar noch zu einem schmeichelhaften Ergebnis, da Massen etwas herunterschaltete.
TuS Kamen: N. Eckmann (37. Oebbeke) – Lukas (3), Bober (5), Goeken, P. Eckmann, Henne (2), Maaz (6), Ebbing (1), Witt (1), Becker (6/1), Beier (3/1) .
SG Massen: K. Borowski, S. Borowski – Brandt (2), Dickmann (8/1), Kisser (7/3), Kusnierz (2), Risse (1), Wladacz (2), Jonas (1), Crämer (4), ‚Witte (3/1), Segiet (2).

VfL Kamen II – Westfalia Rhynern 24:25. Bereits die zweite knappe Niederlage Kamens in Folge. Die auf dem letzten Platz stehenden Gäste brachten die größere Motivation für dieses Spiel mit. Dennoch hätte der VfL einen Punkt behalten können, wenn er aus seiner letzten Chance zehn Sekunden vor Schluss mehr gemacht hätte. Das Spiel verlief ziemlich ausgeglichen. Wie beim 10:10 nach den ersten dreißig Minuten sah es am in der zweiten Halbzeit ähnlich aus. Am Ende hatten die etwas engagierten Hammer das glücklichere Ende für sich.
VfL Kamen: Althoff, Gosewinkel – Döring, Hoffmann, Meding, Mundhenke, Schnabel, Keck, Schmidt, Brenne, Stahl, Schünemann, Planeta.

VfL Brambauer – TV Werne 34:19. Tabellenführer VfL Brambauer gelang die Revanche für die Hinspielniederlage. Das Spiel lief glatter für die VfLer als erwartet. Nach ausgeglichenem Start mit 3:3 und einer 6:3-Führung für den Aufsteiger aus Werne, wurden die Weichen für den Sieg über 7:4 bis zum 18:10 in der Halbzeit bereits in der ersten Halbzeit gestellt. Spätetens beim 21:11 war auch den Gästen klar, heute ist in Brambauer nichts zu gewinnen. „Wir haben unkonzentriert gespielt und viele Fehler gemacht“ sah Wernes Trainer Bernd Hüttermann den Grund für die Niederlage.
VfL Brambauer: Welski/Kirejewski – Ruch (2), Freiss (8), Bangemann (2), Nowak (2), Eder (8/3), Langmann (1), Stroscher (5), Trost (6), Neve, Pape, Schmiedel, Schmidt.
TV Werne: Rensmann, Heitplatz – Abdinghoff, Bade (4), Berg (2), Bolduan (3), Große Budde, Gärtner, Brocke (2), Havers, Wierling (4), Hüttemann (2), Melcher (1), Schüttpelz.

HSG Unna II – TuRa Bergkamen III 25:24. Nach 60 ausgeglichenen Minuten verließ HSG Unna das Parkett in der Barlach-Halle als glücklicher Sieger. Im Kampf um den Klassenverbleib zwei wichtige Punkte für das Team von Sascha Rau, der auf Sven Brüggemann verzichten musste, aber mit dem Ex-TuRaner Daniel Faulstich einen starken Torwart zwischen den Posten hatte. Nach einer 5:4-Zwischenführung nach elf  Minuten und einem 7:7 nach zwanzig Minuten wechselte Unna mit einer 12:11-Führung die Seiten. Ähnlich verlief auch die zweite Halbzeit mit 17:17- und 20:20-Gleichständen, ehe Unna sich mit 25:23 absetzen konnte. Zwischendurch versäumte Bergkamen die Möglichkeit, die Führung an sich zu reißen, da die Angriffe viel zu schnell und erfolglos abgeschlossen wurden. Dennoch halten die Gäste einen Punkt für angemessen.
HSG Unna: Faulstich, Nguyen – Wacker (3), Rau (4), Beule (8), Münstermann (4), Bartz (4), T. Moos (3), Ermel, Grönboldt, Mainka, Schäfer, Krämer, Fietz.
TuRa Bergkamen: Westbomke – Osterwald (2), Hagenkötter, Althusmann (9/3), Müller (1), Rösener (8), Menschner (2), Grütken (2).

Werler TV – Soester TV III 25:35. Von wegen Nachbarschaftshilfe. Mit einem recht eindeutigen Sieg entschied der Soester TV das Derby für sich und ließ Werl auf dem vorletzten Rang hängen. Das Spiel verlief in der ersten Halbzeit ziemlich ausgeglichen und auf Augenhöhe. Nach einem 12:14-Rückstand kam der Werler TV nach der Pause nicht mehr so richtig ins Spiel. Als dann die Motivation verloren ging, war der Weg für einen deutlichen und verdienten Sieg der Soester  frei.

SuS Oberaden II – Lüner SV II 32:27. Der Tabellenzweite SuS Oberaden steckte die Ausfälle von Marc Neureiter und Hendrik Schuchtmann gut weg und setzte sich am Ende verdient durch. Die ersten dreißig Minuten verliefen sehr ausgeglichen, in denen es keinem Team gelang, sich abzusetzen. So wurden die Seiten mit einem leistungsgerechten 13:13 getauscht. Mit drei Toren in Folge kam der SuS Oberaden besser aus der Halbzeit. In der Folge taten sich beide Mannschaften im Vergeben vor dem Tor nicht viel. Der SuS Oberaden behauptete den Vorsprung bis zum Schluss.
SuS Oberaden: Lipinski, Schaumann – Turic, Gonschewski (1), Rene Neureiter (4), Stratmann (11), David Junge, Jaszmann (2), Marel Junge (1), Guminski (4), Dom. Kreutzer (2), Schäfer (2), Tietz (3), Wagner (2).
Lüner SV: Terhalle, Hangebrock – Gores (1), Rehagel (2), Hadac (2), Mai (5), Schuff (3), Tim Schlösser (1), Schmidt (8), Weber, Wiechert (5).

HC Heeren II – RSV Altenbögge 31:36. Beim Besuch des Nachbarn und Tabellendritten Altenbögge bekam der personell etwas besser als sonst aufgestellte HC Heeren im Abstiegskampf nichts geschenkt. „Da war alles drin“ äußerte sich Björn Dörnemann, der den verhinderten Uwe Nitsch vertrat. In weiten Teilen des Spiels befand sich der HC Heeren mit dem Gegner auf Augenhöhe. „Am Einsatzwillen meiner Mannschaft hat es nicht gelegen, aber die individuelle Klasse Altenbögges gab den Ausschlag über Sieg und Niederlage“ resümierte Heerens Trainer Bernd Bolle. RSV Altenbögge zog bis zur Pause auf 19:14 davon und glaubte Mitte der zweiten Halbzeit den Sieg schon in der Tasche zu haben. Heeren gab sich nicht geschlagen, aber dank eines starken Torwarts Michael Springhoff blieb der RSV auf Erfolgkurs und brachte die Führung nach Hause.
HC Heeren: Fischer, Wellmer, Jansen, Stehling, Leniger, Denger, Rother, Rintzel, Wetthauer, Eisenmann, Müller, Stock.
RSV Altenbögge: Joneleit (2. H. Springhoff) – Geckert (4), Stracke (9), Michalik (7), Bajamovic (5), Richter (2), Beutner (6/3), Althaus (1), Pieper, Lublow.

Bild: Patrick Opierzynski

 

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