SV Langschede gewinnt das Derby an der Ruhr

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Fußball: Der erste Spieltag in der Bezirkliga 7 und 8 brachte überwiegend postive Ergebnisse für die heimischen Clubs. Nur der stark ersatzgeschwächte SuS Oberaden musste alle drei Zähler dem Gegner TuS Ascheberg überlassen. Das Derby an der Ruhr ging klar an Gastgeber SV Langschede.

Wo stehen wir? Diese Frage stellte man sich nicht nur beim SV Langschede zum Saisonstart. Nun, die 90 Minuten gegen Kaiserau beantworteten viele Fragen. Der SVL ist schon gut drauf. Zum einen stand die Abwehr sehr sicher und vorne wurden die Möglichkeiten fast konsequent genutzt. Und das ohne die Torjäger Richter und Hoppe. Während Hoppe mit einer Bänderverletzung pausieren muss, kam Richter nach seiner Urlaubsrückkehr erst später ins Spiel. Für ihn übernahm Schorsch die Rolle als Goalgetter. Beim SV Langschede herrschte pure Freude nach dem 3:0-Auftaktsieg in der Ruhrkampfbahn gegen Kaiserau.

Einen Fehlstart legte SuS Kaiserau an der Ruhr in Langschede hin. Im Feld sicherlich ebenbürtig, aber im Ausnutzen der sich bietenden Torchancen  im Nachteil. Das machte den Unterschied aus. Während Weigelt und zwei Mal Schorsch für den SVL trafen, vergaben Klug und Aktas.  Niesewicz im Kasten sollte zunächst erste Wahl sein, aber er zog sich eine Knieverletzung zu, sodass Routinier Beher das Tor hütete. Pech auch für Kapitän Möller, der am Ende humpelnd den Platz verlassen musste. Er droht auszufallen. Nagel, Bittner, Bremer, Gollan, Galonska und Krampe fehlten ohnehin.

Mit 4:2 siegte der FC Overberge  zum Auftakt der neuen Bezirksliga-Saison gegen Aufsteiger TuS Hannibal. Nach 90 Minuten ein verdienter Sieg, auch wenn Trainer Daniel Frieg nur mit den Leistungen der letzten halben Stunde zufrieden war. Er räumte selbstkritisch ein, dass man nach der 3:1-Führung einige Male Glück gehabt habe und auf die Mannschaft noch viel Arbeit warte. Frieg: „Einigen Akteuren fehlt noch die nötige Fitness.“ Tost, Metin, Akbulut, Berndt und fehlten. Trotz der durchschnittlichen Leistung passte wenigstens das Ergebnis.

Ohne acht hielt der SuS Oberaden in Ascheberg lange mit, führte zur Pause sogar 1:0, doch eine Viertelstunde vor Spielschluss schwanden die Kräfte mehr und mehr. Zwar hatten Akyol und Daslik noch zwei gute Chancen, doch am Ende hieß es 1:4. Dennoch war Guido Tönnes, der Sportliche Leiter, nicht gänzlich unzufrieden. „Die Einstellung der Mannschaft hat mir gefallen, sie hat nie aufgegeben.“ Jetzt hofft nicht nur er, dass sich der Kader wieder auffüllt. Mit Holtze und Günes darf wieder gerechnet werden. Rafalzik dagegen wird operiert und Yilmaz plagt sich mit eine Bänderdehnung herum.

Einen Zähler brachte der FC TuRa Bergkamen mit aus Dortmund, wo man bei der TSC Eintracht ein 0:0-Unentschieden erreichte. Erst in der zweiten Halbzeit zeigte die Mannschaft von Trainer Andreas Bolst ein anderes Gesicht, demonstrierte auch durch die Hereinnahme von Berndt und Bayir mehr Aggressivität und wurde dafür auch belohnt. Fast hätte Manka noch das 1:0 erzielt, er scheiterte in der 87. Minute nur knapp. Vom Kader fehlten noch der erkrankte Heimkehrer Gün. Türkkan ist noch nicht spielberechtigt, trainierte bisher auch nur einmal mit, weil er berufsbedingt in München weilte. Paracz fehlte wegen Rückenproblemen.

0:2 lag die SpVg Bönen am Rehbusch im Aufsteiger-Duell gegen Sassenberg nach einer Stunde zurück, doch Tore von Symmank und Akman binnen zwei Minuten verhinderten einen Fehlstart. Der frühe Rückstand bereits nach vier Minuten lähmte die Gastgeber lange Zeit und verunsicherte. Erst nach der Pause fighteten die Bönener, zwangen Sassenberg zu Fehlern. Fast hätte es noch zum Siegtreffer gelangt, Wündisch traf mit einem Distanzschuss , doch der Schütze soll laut Schiri im Abseits gestanden haben. Fazit von SpVg-Trainer Axel Maurischat: „Wir haben zweite Halbzeit besser gespielt, gekämpft, aber auch vorher zu viele leichte Fehler gemacht. Nach einem 0:2 muss man mit dem Punkt zufrieden sein.“

Bild: Packende Zweeikämpfe lieferten sich die Langscheder und Kaiserauer Akteure im Derby an der Ruhr.

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