SV Bausenhagen ist in die Saisonvorbereitung gestartet – Interview mit Bastian Hoffmann

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Fußball: A-Kreisligist SV Bausenhagen startete mit dem ersten Training in die neue Saison 2020/2021. Spielertrainer Bastian Hoffmann und sein Co. Uli Neuhaus konnten den Großteil des Kaders begrüßen. Danach ging es auch gleich mit der Trainingseinheit los. Vorher sprach SKU mit Bastian Hoffmann über sein eigenes Standing, die Mannschaft, die Vorbereitung und die neue Saison.

Herr Hoffmann, Sie haben die Saisonvorbereitung mit der ersten Trainingseinheit eröffnet. Was steht an und wie geht es weiter?
Bastian Hoffmann: Wir gehen davon aus, dass die Saison so Mitte September beginnt. Dafür haben wir eine Vorbereitung von sieben Wochen angesetzt. Wir werden uns vier bis fünf Mal in der Woche treffen. Geplant sind natürlich auch Freundschaftsspiele und Teambuildings-Maßnahmen.

Was nehmen Sie aus der letzten Saison mit?
Bastian Hoffmann: Die letzte Saison war einfach katastrophal. So etwas müssen wir kein zweites Mal haben. Wir haben uns mehr vorgenommen.

Wie lautet dann die Zielsetzung für das neue Spieljahr?
Bastian Hoffmann: Unser Ziel ist ein einstelliger Tabellenplatz. Wenn man das umgesetzt bekommt, was man vorhat, dann sollte das klappen. Das Potenzial ist da. Wir müssen so früh wie möglich Punkte sammeln. Dann lässt es auch leichter arbeiten. Die Liga ist zweifellos stärker geworden. Es sind zwei starke Vereine wie TSC Kamen und Königsborner SV weg, aber Oberaden, VfL Kamen, RW Unna haben mächtig aufgerüstet. Für mich, und auch für Uli Neuhaus, ist es erstaunlich, dass sich in der Kreisliga A höherklassige Spieler engagieren.

Bildzeile: Eine erste Übungseinheit in der Saisonvorbereitung gab es am Samstag beim SV Bausenhagen.

Gab es Veränderungen in der Mannschaft gegenüber dem Vorjahr?
Bastian Hoffmann: Eigentlich nicht viele. Die Mannschaft ist weitgehend zusammen geblieben. Schoof ist nach Langschede gegangen, Kliem und Chille kicken fortan in der eigenen Reserve. Aus der 2. Mannschaft rücken Yannick Kötterheinrich, Jan Schmitz und Fridolin Saul auf. Dazu kommen Max Rostowski, Diler Sehzein, Pascal Lewald aus der eigenen Jugend.

Ist die neue Mannschaft stärker geworden, wie schätzen sie das Leistungsvermögen ein?
Bastian Hoffmann: Vom fußballerischen her sind weder besser noch schlechter geworden. Wir müssen bei den Grundtugenden anpacken. Laufen, Zweikampf. Vor allem bei der Taktik werden wir gezielt ansetzen. Wir bauen auf junge Spieler. Wir können und wollen nicht groß einkaufen. Es wurden zwar einige  Leute angesprochen, da kam aber nicht viel bei rum. Diese Fluktuation, die man bei anderen Clubs sieht, gibt es bei uns nicht. Aber da stehen wir nicht alleine da. Da gibt es auch andere Vereine, etwa wie Billmerich. Die sagen auch, das was wir können, setzen wir um. Das ist bei uns genau so der Fall.

Neben dem Training sind sicher auch Testspiele geplant?
Bastian Hoffmann: Ganz sicher. TuS Holzen und SC Sönnern heißen die Gegner. Aber auch Mengede II und Oespel-Kley aus der Dortmunder Kreisliga A. Geplant ist ebenso ein Test gegen SG Massen II.

Bleiben Sie Spielertrainer?
Bastian Hoffmann: Ab dem letzten Winter war ich schon mit im Trainerteam. Als Schott aufhörte, hat mir der Vorstand angeboten, dass ich als Cheftrainer weitermachen soll. Ich bin und bleibe Spielertrainer, ich möchte auch noch ein bisschen selber spielen und helfen. Das soll so weiter gehen. Außer die Jungs zeigen mir, dass sie es auch selbst hinkriegen. Es helfen mir Uli Neuhaus und Patrick Eisenblätter als Co. Auch in der Zukunft sehe ich mich im Trainergeschäft. Ich mache bei der Ruhr-Uni parallel Rehasport. Während des Studiums habe ich auch viel für den DFB getan. So hielt und halte ich auch weiter vor Bundesliga-Trainern Vorträge. Spreche über Taktik.

Bildzeile: Bastian Hoffmann (li.) und Uli Neuhaus (re.) begrüßen Pascal Lewald, Diler Sehzein und Yannick Kötterheinrich als Neuzugänge..

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