SuS-Torhüter Marvin Makus am Ende der Garant für den 25:24-Heimsieg der „Cobras“ gegen Steinhagen

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Handball, Verbandsliga Männer: SuS Oberaden – SpVg Steinhagen 25:24 (12:16). Die „Cobras“ bleiben weiter in der Erfolgsspur. Nach den Auswärtssiegen in Senden und Kinderhaus folgte am Samstag in der Römerberg-Sporthalle der Heimsieg im letzten Spiel des Jahres. Der sechste Saisonerfolg, wenn auch am ‚Ende knapp, was nach bisher absolvierten zehn Spielen Tabellenrang fünf bedeutet mit 12:8 Punkten.

Danach sah es zur Halbzeit noch nicht aus, da lag Oberaden 12:16 zurück. Das bestätigte eigentlich die Einschätzung des Gegners vor dem Anpfiff, wonach SuS-Trainer Mats-Yannick Roth Steinhagen viel stärker hinstellte als es der vorletzte Tabellenplatz ausdrückt. Der Halbzeit-Rückstand war aber nur eine Momentaufnahme, denn Oberaden kam nach der Pause besser ins Spiel. Tim Fehring stellte nach 41 Minuten den 18:18-Gleichstand her. Tim Dittrich gelang die 21:20-Führung (45.) und erhöhte eine Minuten später auf 22:20. Vorentscheidend die beiden Treffer von Thomas Brannekämper zum 24:22 und 25:22 (59.) Gewonnen war die Begegnung aber noch nicht, denn Steinhagen verkürzte 30 Sekunden vor Spielende auf 25:24. Oberaden wackelte und als Torhüter Marvin Makus den letzten Wurf des Gegner bravourös parieren konnte, war der knappe Sieg perfekt. Klar, dass die Oberadener Spieler ihren Torhüter überschwänglich feierten.

Jetzt kann man im Lager der „Cobras, was das Handballerische anbelangt, beruhigter Weihnachten feiern.

SuS-Trainer Mats-Yannick Roth: Ich bin natürlich happy über den Sieg, ein wichtiger Sieg. Ich weiß aber auch, dass wir zum Großteil nicht geführt haben im Spiel. Wir hatten natürlich Glück mit unseren letzten Aktionen. Aber so ein Glück erarbeitet man sich auch. Deswegen haben wir es heute auch verdient, einmal Glück zu haben. Dass wir dabei einige Fehler gemacht haben, das nehmen wir so mit. Wir sind einfach nur heilfroh, dass wir die nächsten Punkte haben. Nach dieser Anfangsphase, die einfach nur schlecht von uns war. Ich bin umso beeindruckter, dass wir das so noch gedreht haben. Wir sind bei weitem noch lange nicht durch, denn die Hinrunde ist noch nicht einmal gespielt. Wir sind aber auf einem ordentlichen Weg.

Beeindruckend die Leistung von Paul Schuchtmann, der am Samstag zwei Spiele über die vollen 60 Minuten bestritt. Erst wirkte er in der Reserve beim 28:23-Erfolg in Brambauer mit, dann stellte er sich auch in die Dienste der Ersten.

SuS: Schäfer, Makus; Herold, Rodefeld 2, Meier, P. Schuchtmann 2, Dittrich 6, Mosch, Roth, Brannekämper 6, Holtmann 2, Kurr, Leniger, Fehring 7.

Bildzeile: Überschwänglich feierten die Oberadener Spieler ihren Torhüter Marvin Makus, der mit einer Parade den möglichen Ausgleich von Steinhagen verhinderte.

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