SuS Oberaden II steht als Meister fest – Aufmerksamkeit gilt an den letzten beiden Spieltagen der Abstiegszone

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Handball-Kreisliga: Nachdem mit dem 24. Sieg auch rein rechnerisch die Meisterschaft des SuS Oberaden II in der Kreisliga gesichert ist, gilt die Aufmerksamt an den letzten beiden Spieltagen der Abstiegszone. Wie viele Absteiger wird es geben, wer muss als Zwangsabsteiger runter und wer sonst noch, müssen die beiden noch ausstehenden Spieltage in der Handball-Kreisliga Hellweg klären.

TV Ennigerloh II – HSG Unna II 27:25. Sascha Rau standen für das Spiel in Ennigerloh nur acht Feldspieler zur Verfügung. Das sollte sich am Ende zu Ungunsten der Gastmannschaft auswirken. Die Unnaer fanden auch schlecht ins Spiel und lagen nach zehn Minuten 4:1 zurück. Auch im weiteren Verlauf musste man einen hohen Aufwand betreiben, um die starke Deckung des Gegners zu überwinden. Das gelang bis zur Pause neunmal, der TV Ennigerloh nahm einen 12:9-Vorsprung mit in die zweite Halbzeit. Aufgrund der dünnen Personaldecke fehlten den Unnaern die frischen Alternativen, um dem Spiel eine Wende zu geben. Somit blieben die Punkte in Ennigerloh.
HSG Unna: Y Pluschke, Nguyen – Schemm, T. Brüggemann (5), A. Schäfer, Münstermann (5), Rau (6), Arne Moos (4), M. Schäfer (2), Thorben Moos, Bertelsmeier (3)

Handball Hamm V – SuS Oberaden II 18:25. Zunächst benötigte der Spitzenreiter einige Zeit, um den Widerstand der gastgebenden Sieben zu brechen. Mit zunehmender Spieldauer wurde das besser. Dadurch betrug Oberadens Vorsprung beim Seitenwechsel bereits 13:7. Nach der Pause wechselt SuS-Trainer Björn Grüter viel durch, der Sieg geriet aber zu keinem Zeitpunkt in Gefahr. Eine gute Leistung bot im siegreichen Team bot Marc Neureiter, der aus dem Rückraum und am Kreis zu sechs Toren kam. Die Hammer hatten keine Chance, dem Spiel eine andere Wende zu geben. „Ich bin stolz auf diese Mannschaft“ lobte der Oberadener Trainer.
SuS Oberaden: Schaumann/Kissing – Gonschewski (3), Wagner (1), Jaszmann, Rodefeld (4), Krock (2), Titz (3/1), Paul Schuchtmann (2), Neureiter (6), Hendrik Schuchtmann (2), Geminski (1), Junge

SG Massen II – Lüner SV II 37:37. Das Duell des Tabellenelften Massen gegen den Tabellenneunten Lünen blieb ohne Sieger. Da die Lüner ihre Abwehr nicht stabilisieren konnten, gehörte die Führung in der ersten Halbzeit der Massener Mannschaft. Allerdings blieb der Spielstand mit einem 4:1-Auftakt für Massen und den Gleichständen von 4:4 und 6:6 lange knapp, ehe die SGM mit einem 22:18-Vorsprung in den zweiten Spielabschnitt ging. Als sich Massen zu Beginn der zweiten Halbzeit auf fünf Tore absetzte, gab kaum noch jemand etwas für die LSVer. Doch die Gastmannschaft fand ins Spiel zurück und glich beim 33:33 erstmals aus. Massen führte nochmal, aber der Lüner SV legte jedes Mal nach.
SG Massen: Kevin Borowski – Ostermann, Kusnierz, Pröbsting, Kern, Risse, Rottmann, Matth. Brandt, Drik Brandt, Witte, Weil, Pischmann, Dickmann.
Lüner SV: Terhalle – Hentschel (7), Schinck, Bernhardt (4), Melchers (1), Rempe (9), Lieneke (2), Schmidt (7/1), Wichert (5), Gores

HC TuRa Bergkamen III – TuS Westfalia Kamen 25:24. Durch den knappen Erfolg sicherte sich die Bergkamener Mannschaft den fünften Rang. Ein durchaus akzeptables Abschneiden. Kamen ging ohne Müller, Lehnen und mit den angeschlagenen Lenzmann und Ebbing ins Spiel. Es entwickelte sich eine ausgeglichene Begegnung, in der Bergkamen 6:3 führte, aber die Führung beim 7:7 verlor. Die Kamener hatten mit der Manndeckung der Bergkamener Routiniers Wiegelmann und Rösener teilweisen Erfolg und lagen zur Pause 10:9 vorne. Auch in der zweiten Halbzeit wechselten die Führungen ständig. Die 24:21-Führung Bergkamens veranlasste Kamens Trainer Dirk Düllmann dazu, eine Auszeit zu nehmen. In der Folge kamen die Kamener noch einmal zurück und glichen zum 24:24 aus. Mit seinem einzigen Treffer in diesem Spiel verhalf Rösener TuRa zum Sieg. Beim Sieger verdiente sich Torwart Klaus Westbomke die Bestnote.
TuRa Bergkamen: Westbomke – Lambrecht, Hagenkötter (4/3), Osterwald (5), Wortmann (1), Althusmann (5/1), Müller, Rösener (1), Menschner (5), Nemitz, Wiegelmann (5).
TuS Kamen: C. Müller, Becker (2/1), Bothe, Ebbing, Henne (1), Kliemke (4), Kowalski, Lenzmann (4), A. Müller, Pfeil (3/2), Remmert (9), Volkmann, Witte (1)

HC Heeren II – VfL Kamen 25:36. Unerwartet deutlich wurde das Nachbarschaftsderby vom Tabellenzweiten VfL Kamen entschieden. Bis zum 10:10 in den ersten fünfzehn Minuten blieben beide Mannschaften auf Tuchfühlung. Mit einer Umstellung auf eine 5:1-Deckung stärkte der VfL Kamen seine Defensive und ging mit einer 17:13-Führung in die Pause. Kamens Rückraumhalblinke Moritz Keck, der sechsmal erfolgreich war, sah nach einem Foulspiel die rote Karte. Nach Meinung beide Teams hätten es auch zwei Minuten getan. Mit einem 7:1-Lauf zog der VfL Kamen auf 24:14 davon. Bis zum Schluss ließ sich der VfL, beim dem Torwart Marvin Banaschak sich von seiner besten Seite zeigte, nicht vom Erfolgsweg abbringen. „Wir haben nach der Deckungsumstellung völlig unsere spielerische Linie verloren. Der Sieg des VfL geht in Ordnung“ beschönigte Heerens Trainer Bernd Bolle nichts. „Das war ein verdienter Auswärtssieg gegen einen starken Gegner. Nach der Umstellung auf 5:1 lief es besser. Nach der Pause hatten wir einen guten Lauf“ äußerte sich Kamens Trainer Tobias Goeke zum Spiel.
HC Heeren: Geier, Linnemann, Stock (2), Redlin (1), M. Mrochen, Siegert (5), Janzen (3), Tecklenborg (7), Wetthauer (1), Stehling, Kohl (2), D. Mrochen (2), Rother (2).
VfL Kamen: T. Kissing (31. Banaschak) – Justus Keck (1), Kuropka (4), Goeke (6), Brand (4), Heunemann (2), Umbescheidt (1), Schlüter (2), Moritz Keck (6), Römermann, S. Vogt (6/1), Holtmann (4).

Ahlener SG III – Soester TV III 34:28. Das Duell der beiden Drittvertretungen wurde in der zweiten Halbzeit zugunsten der Ahlener entschieden. Die erste Halbzeit verlief weitgehend ausgeglichen mit 6:4 und 7:6-Führungen Ahlens und den Gleichständen von 9:9 und 13:13. Nachdem beide Mannschaften die Seiten mit einem 15:15-Unentschieden wechselten, änderte sich im Verlauf der zweiten Halbzeit das Bild. Die auf dem letzten Platz stehenden Ahlener verschafften sich beim 20:16 und 24:20 die ersten größeren Führungen und wurden dadurch immer stärker. Der Vorsprung wuchs über 28:23 und 31:25 auf sechs Tore an, der bis zum Schluss behauptet wurden.
Ahlener SG: Malzahn, Stroick – Kraft, Podorf, Junker, Jakob Britt, Julius Britt, Voß, Hubig, Richter, Osthues.
Soester TV: Tonneau – Arens, Chr. Vahle, Werkmeister, Patrick Vahle, Dammann, Lammert, Abendroth, Gross, Staubach.

TV Werne – SCE Heessen 32:26. Auch wenn am Ende sechs Tore beide Mannschaften trennen, musste sich der TV Werne diesen Sieg ganz schön hart erarbeiten. Die Anfänge gestalteten sich mit 2:2 und 4:4 ausgeglichen. Wernes Torwart Martin Wulfert kompensierte den fehlenden Erfolg im Angriff, denn seine Vorderleute trafen siebenmal Pfosten und Latte. Daher blieb es bis zum Pausenstand von 14:15 knapp. Nach der Pause gelang es der Werner Mannschaft, durch eine vorgezogene Doppeldeckung das Aufbauspiel des Gegners entscheidend zu stören. Julian Berg brachte sein Team bei 20:19 wieder in Führung, die dann von Jonas Thiemann und Lutz Wierling über 28.24 und 29:25 ausgebaut wurde. Heessen, zweimal in Unterzahl, konnte das Blatt nicht mehr wenden, und musste dem TV Werne hart erkämpfte zwei Punkte überlassen.
TV Werne: Wulfert/Rensmann – Bade (5), Berg (4), Müller, Brocke (3), Most (2), Schröer, Gröblinghoff, Thiemann (9), Wierling (5), Gründken (3).
SCE Heessen: Dirkes – Dekker, Radomski, Aydogdu, M. Kestel, Christoph Kestel, Skarballius, Droste, Steinhoff, Keschkel.

Bild: In Manndeckung genommen wurden die TuRa-Routiniers Wiegelmann (li.) und Rösener (re.) von der TuS-Abwehr

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