SuS Oberaden II schreibt als Rekordmeister Geschichte

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Handball-Kreisliga: Der SuS Oberaden II geht als Rekordmeister der Handball-Kreisliga Hellweg in die Annalen ein, denn die Mannschaft blieb auch im 26. Spiel unbesiegt. Am Tabellenende trägt HSG Unna II die rote Laterne und ist zusammen mit Handball Hamm V Absteiger. Ob es noch einen dritten Absteiger gibt, muss sich noch erweisen.

 

TV Werne – SuS Oberaden II 17:26. Zum Abschied von Trainer Bernd Hüttemann musste sich der TV Werne mit einer Niederlage abfinden. Dem Gegner aus Oberaden gratulierte man zur Meisterschaft. Wernes Spieler trafen beim Abschluss zu oft den Oberadener Torwart Stefan Schaumann, ein Kritikpunkt von Trainer Hüttemann. Der Meister zeigte sich auch meisterlich und führte beim Wechsel mit 13:6 deutlich. Die zweite Halbzeit gestaltete der TV Werne wesentlich besser und entschied diese mit 11:10 für sich. Nach dem Spiel feierte die Oberadener Mannschaft in einer Scheune den Titelgewinn.
TV Werne: Wulfert, Jücker – Most, Balduin (1), Abdinghoff (1), Havers (1), Brocke (1), Wierling (2), Gröblinghoff, Thiemann (2), Gründken (3), Schroer (2), Bade (4), Müller.
SuS Oberaden: Schaumann – Gonschewski (2), Wagner (3), Jaszmann (1), Rodefeldt (3), Krock (6), Titz (2), Paul Schuchtmann (2), Neureiter, Hendrik Schuchtmann (3), Guminski, Schwinger (2), Junge (2).

HSG Unna II – SCE Heessen 23:24. Nach der knappen Heimniederlage ist Unna nicht nur Pflichtabsteiger sondern auch in der Tabelle Letzter. Obwohl die Heessener nur mit einem Miniaufgebot in der Barlach-Halle antratne, wanderten die Punkte in den Hammer Vorort. Vor allem in der ersten Halbzeit zeigte sich eine deutliche Überlegenheit der Gäste, die 4:1, 7:3 und 14:8 vorne lagen, ehe die Seiten mit 16:10 gewechselt wurden. In der zweiten Halbzeit schrumpfte der Heessener Vorsprung von 19:12 auf 20:18 und schließlich glich Unna zum 21:21 aus. Heessen war am Ende der glücklichere Sieger.
HSG Unna: Nguyen, Y. Pluschke – Sven Brüggemann, Tobias Brüggemann, Mainka, Andreas Schäfer, Arne Moos, Marius Schäfer, Thorben Moos, Wacker, Fietz, Bertelsmeier, Toschläger, Rau.
SCE Heessen: Dirkes – Dekker, Göhring, Matthias Kesel, Christoph Kestel, Adogdu, Droste, Steinhoff, Radomski

SG Massen II – VfL Kamen 25:33. Die ohne Römermann, Justus Keck und Schlüter nach Massen gereisten Kamener bestimmten die ersten zwanzig Minuten klar das Spielgeschehen, standen hinten stabil und suchten mit Tempogegenstößen vorne den Abschluss. Beifall gab es für Moritz Keck mit seinem Kempa zum 9:3. Kamen lag nach zwanzig Minuten 13:4 in Führung. Eine höhere Führung verhinderte Kevin Borowski im Massener Tor. Massen verkürzte bis zur Pause auf 14:10. Die zweite Halbzeit war ein Spiegelbild der ersten, der VfL Kamen diktierte das Geschehen und spielte einen schönen Ball. Nur die Chacenauswertung hätte besser sein können.
SG Massen: Kevin Borowski – Engelmann, Kusnierz, Wladacz, Pröbsting, Segiet, Matthias Brandt, Witte, Alexandrino, Weil, Dickmann.
VfL Kamen: Banaschak (31. Kissing) – Kuropka (6), Goeke (2), Brand (1), Heunemann (2), Sattur (2), Umbescheidt (4/1), Moritz Keck (8), Steven Vogt (2), Schlaefke (2), Holtmann (4).

HC TuRa Bergkamen III – HC Heeren II 30:32. Im letzten Spiel der Saison entwickelte sich ein lockeres Spiel, in dem beide Seiten besonderen Wert auf die Deckungsarbeit legten. Heeren nahm eine 18:16-Führung mit in die Kabine. Nach der Pause verschärfte TuRa Bergkamen das Tempo, während Heeren unkonzentriert spielte. Es wurde noch einmal hektisch, weil die Schiedsrichter nicht mehr die Linie der ersten Halbzeit zeigten. Am Ende verließ der HC Heeren nicht unverdient als Sieger das Feld. „Wir haben trotz des Abgangs dreier Leistungsträger eine sehr gute Saison gespielt“ stellt Heerens Trainer Bernd Bolle fest. TuRas Bertreuer Peter Krause betonte, dass man mit dem fünften Platz sehr zufrieden sei. Er zeichnete Jörg Rösener mit dem „Torjägerpokal“ aus. Der Routinier erzielte in zwanzig Spielen 141 Tore, Lars Althusmann kam auf 72 Treffer. Mit einem Präsent bedankte er sich außerdem bei Zeitnehmerin Birgit Osterwald für ihre Tätigkeit in der Saison.
HC TuRa Bergkamen III: Westbomke – Lambrecht, Wortmann (4), Heinert (5), Osterwald (1), Wolter, Althusmann (7), Müller (1), Rösener (10), Menschner, Nemitz (2).
HC Heeren: Geier, Linnemann, Siegert (5), Tecklenborg (5), Rintzel (6), M. Mrochen (2), D. Mrochen (2), Kohl (2), Redlin (2), Stock (4), Wetthauer (2), Stehling (2).

Handball Hamm V – TuS Westfalia Kamen 27:31. Obwohl der TuS Westfalia Kamen im letzten Spiel ohne Schmidt, Lehnen, Witt und A. Müller auskommen musste, konnte die Mannschaft die Saison erfolgreich abschließen. Nach verschlafenem Beginn und einem 0:3 lief an diesem Rückstand bis zum 11:8 hinterher. Danach wurde Kamens Defensive stabiler, was auch zu einer 17:15-Führung zur Halbzeit führte. Die zweite Halbzeit verlief spannend, kamen führte ständig, verstand es aber nicht die Führung auszubauen. Nach 21:22 und 25:26-Spielständen sprang am Ende ein Kamener Sieg heraus. Während Hamm runter muss, freut sich Kamen über einen 6. Platz mit ausgeglichenem Punktkonto von 26:26.
Handball Hamm: Störmer, Lütkenhaus, Marc Dikschat, Krüger, Herz, Klose, Dobias, Hudasch, Hülsmann, Pannot, Reinold, Kreienfeld, Niklas Dikschat.
TuS W. Kamen: C. Müller – Remmert (6), Pfeil (5/3), Henne (2), Kliemke, Lenzmann (7), Volkmann (1), Ebbing (2), Kowalski, Bothe, Becker (8/2).

Ahlener SG III – Lüner SV II 31:29. Der Abschluss der mit Großraumtaxen angereisten Lüner Mannschaft bekam einen leichten Beigeschmack, denn beim bisherigen Tabellenletzten Ahlener SG musste sie die Punkte abliefern. Nach anfänglich ausgeglichenem Spielverlauf setzte sich die Gastmannschaft ein wenig ab und ging mit einer 15:13-Führung in die Pause. Auch danach behielt der Lüner SV bis zum 26:26 die Führung. Doch in der Endphase setzte sich die Ahlener Mannschaft durch.
Lüner SV: Terhalle – Teuteberg (1), Hentschel (6), Ma9i (10/1), Melcher (1), Rempe (1), Lieneke (7), Droste (1), Schink.

Bild: SuS Oberaden II – ein Meister für die Geschichtsbücher

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