SuS-Marathonies in Prag

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Leichtathletik: Fünf erfolgreiche Marathon-Finisher stellten sich an der berühmten Prager Karlsbrücke zum Gruppenfoto (Bild). Zuvor hatten alle die 42,195km lange Strecke angefeuert von ihren Partnern erfolgreich bewältigt. Hierzu hatten das angenehm kühle Wetter (15°) und die weitgehend flache Strecke eingeladen.

Start und Ziel lagen mitten in der Altstadt von Prag, Die Strecke verlief größtenteils an beiden Ufern der Moldau entlang – ein sehenswertes Panorama.  Sogar die Touristenattraktion Karlsbrücke war für die über 10.000 Marathonteilnehmer reserviert. Das holprige Kopfsteinpflaster wurde da gerne in Kauf genommen. In neuer Vereinsrekordzeit von 3:55:27 Stunden kam Michael-Peter Taube als 15. der M70 und bester Deutscher seiner Klasse ins Ziel, gleichzeitig verbesserte er auch noch die Rekorde über 25km (2:17:02) und 30km (2:44:55). Annegret Brigatt (W60) und Christa Taube (W60) benötigten 4:44:35 bzw 4:44:36 Stunden, Otto Verfuß war nach längerer gesundheitsbedingter Pause mit seiner Zeit von 5:08:50 Stunden zufrieden, Dietmar Radusch beendete  nach 5:26:25 Stunden seine Lauf. Anschließend gab es ein umfangreiches Besichtigungsprogramm und man gönnte sich auch das eine oder andere tschechische Bierchen. Prag ist mehr als eine Reise wert.

SuS-Trio beim Bödefelder Hollenlauf

Drei Läufer des SuS Oberaden wagten sich an schwierige Langläufe, die traditionell in Bödefeld (Kreis Schmallenberg) als Hollenlauf über verschiedene Streckenlängen angeboten wurden. Ralf Tüttmann (M45) startete bereits um 6:30 Uhr zur 67km Ultra-Strecke. Am Vorabend hatte es stark regnete, so dass die Strecke teilweise „abgesoffen“ und furchtbar matschig war. Erst sah es so aus, als hätten alle Läufer Glück, dass es an diesem Tag nicht regnen würde. Die Strecke verlief 13 km rund um Bödefeld und dann zu einem Wendepunkt über den Kahlen Asten zur sogenannten Kühhude bei km 40. Von dort aus ging es wieder retour über den Kahlen Asten nach Bödefeld. Und ab diesem Wendepunkt war der Wettergott nicht mehr hold, es fing wieder an zu regnen und hörte nicht mehr auf. Insgesamt waren 1500 Höhenmeter mit Steigungen, die nur im Gehen zu schaffen waren, zu überstehen. Trotz diesen Wetters und der technisch schwierig zu laufenden Strecke brachte Ralf eine tolle Zeit von 6:42:07 Stunden als 7. der M45 ins Ziel.

Hans-Peter Schwarz (M75) und Martin Hellwig (M50) widmeten sich der 21km- Strecke. Beide liefen zunächst 13 km rund um Bödefeld, es folgte eine Runde über den Kreuzberg in 700 m Höhe und wieder zurück nach Bödefeld ins Ziel. Trotz der extremen Wetterbedingungen und der anspruchsvollen Strecke mit 654 Höhenmeter liefen beide nach 2:55:32 Stunden (Martin) und 2:55:35 Stunden (Hans-Peter). Das Fazit der SuS’ler: Es war eine tolle Veranstaltung.

 

 

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