SuS Kaiserau vergrößert Abstand auf die Abstiegsplätze

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Fußball: Von zwei auf vier Punkte angewachsen ist der Vorsprung des SuS Kaiserau auf die rote Linie. Will heißen, der 6:2-Auswärtserfolg am 13. Spieltag bei SW Wattenscheid bedeutet Tabellenplatz zehn mit 16 Pluspunkten – und vier Zähler Vorsprung vor den fünf Abstiegsplätzen. Bemerkenswert zudem, dass der fünfte Dreier auf der ungewohnten Asche zustande kam.

Klar war eigentlich schon vor dem Anpfiff, dass sich die Schwarz Gelben auf der Wattenscheider Sportanlage Dickebank auf ungewohntem Terrain bewegen mussten. Rasen oder Asche. Es wurde auf dem kleinen Aschenplatz gespielt. Erstaunlich, dass sich die Kaiserauer besser darauf bewegten als die Gastgeber. Der SuS spielte gradlinig, schnörkellos, stand kompakt, spielte einfachen und sachlichen Fußball und nutzte die taktischen Defizite und persönlichen Fehler der Gastgeber eiskalt aus. Wattenscheid war eher zu kompliziert unterwegs.

Zu Beginn musste sich die Lange Elf erst einmal auf den Aschenplatz einstellen. Mit etwas Glück, einer vielbeinigen Abwehr und einem starken Lukas Beßmann im Tor überstand man die erste Drangphase der Gastgeber. Nach 17 Spielminuten konnte Michael Seifert Unstimmigkeiten in der Wattenscheider Abwehr zum 1:0 nutzen. Es kam noch besser, denn Marvin Schuster sorgte kurz vor dem Halbzeitpfiff nach einem Konter gegen eine zu weit aufgerückte Abwehr mit dem 2:0 schon für eine Vorentscheidung. Niklas Wagner, Marcel Friede und noch zweimal Marvin Schuster legten in Halbzeit zwei nach. Sechs Tore waren schließlich Ausdruck einer geschlossenen Mannschaftsleistung. Dafür belohnte sich Kaiserau endlich einmal. „Mit Glück, das wir in einigen Spielen zuvor nicht hatten“, war SuS-Coach Jörg Lange natürlich zufrieden. “ Der Dreier war angesichts der Tabellenlage auch ganz wichtig.“

Am kommenden Sonntag empfängt der SuS Kaiserau an der heimischen Jahnstraße den Tabellensechzehnten Viktoria Resse. Dann vielleicht auch wieder mit Till Kollakowski, Moritz Schriefer und Tom Diecks, die wie Mats Weber in Wattenscheid fehlten. Nino Herrmann sammelte 79 Minuten Spielpraxis nach seiner langen Verletzungspause.

Bildzeile: Michael Seifert (li.) sorgte für das 1:0 des SuS Kaiserau in Wattenscheid.

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