SuS Kaiserau sammelt wichtige Zähler auf der Wattenscheider Asche ein

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Fußball, Landesliga 3: Schwarz-Weiß Wattenscheid – SuS Kaiserau 2:6 (0:2). Einen ganz wichtigen Sieg landete Kaiserau an der Bochumer Dinkebankstraße. 6:2 hieß es am Ende. Wichtige Zähler im Kampf um den Klassenerhalt und eine wichtige Grundlage für die kommenden Aufgaben. Mit dem fünften Saisonerfolg konnten die Schwarz-Gelben den Abstand zu den Abstiegsplätzen um vier Punkte vergrößern.

Neben Punkten hieß Rasen oder Asche die Aufgabe für die Lange-Elf in Wattescheid. Es wurde angesichts der Wetterbedingungen auf Asche gespielt. Das ungewohnte Geläuf bereitete auch erst einmal Probleme zu Beginn. Die Schwarz-Gelben sahen sich dem Offensivdruck der Wattenscheider ausgesetzt, die ihren Vorteil sahen und den auch ausspielen wollten. Es galt zwei kritische Situationen zu überstehen. Das gelang unbeschadet. Mit dem 1:0 von Michael Seifert kehrte Selbstvertrauen in die Aktionen der Gäste ein. Sie rafften sich zu einer geschlossenen Mannschaftsleistung auf und kamen zum 2:0 durch Marvin Schuster kurz vor der Halbzeit.

Nach der Pause blieben die Kaiserauer in der Erfolgsspur, erhöhten durch Niklas Wagner und Marcel Friede auf 4:0. Ein berechtigter Elfer zum 1:4 und auch das 2:4 steckte Kaiserau weg, antwortete prompt mit zwei weiteren Treffern zum 6:2-Endstand. Rückkehrer Nino Herrmann erwies sich auf Anhieb als gute Stütze. Kapitän Timo Milcarek und Marc-Simon Stender mussten kurzfristig ersetzt werden. Ebenso Mats Weber, Moritz Schriefer und länger schon Tom Diecks.

SuS-Trainer Jörg Lange: Wir haben sechs Tore erzielte und zwei kassiert. Wir haben uns zwar anfangs auf der Asche etwas schwerer getan und zwei kritische Situationen überstehen müssen. Da hätten wir auch in Rückstand geraten können. Dann aber waren wir im Spiel und zum größten Teil hat es gepasst. Als Seifert das 1:0 machte, wuchs das Selbstvertrauen, wir haben gut gekämpft und viele Zweikämpfe gewonnen. Wir wollten was Zählbares mitnehmen und das ist uns auch gelungen. Wir haben uns für eine gute Teamleistung belohnt. Der Dreier war angesichts der Tabellenlage ganz wichtig. Es hat sich auch gezeigt, dass vieles über Kampf und Leidenschaft gehen kann.

SuS: Beßmann, Weßelmann (79. Barry), Wagner, Steffen, Manka, M. Schuster, Stöwe (59. Friede), Schulz, Seifert, Yildirim (85. Pfahl), Herrmann (79. Kollakowski).
Tore: 0:1 (17.) Seifert, 0:2 (43.) M. Schuster, 0:3 (59.) Wagner, 0:4 (71.) Friede, 1:4 (73.) Schroven Strafstoß, 2:4 (81.) Dirsus, 2:5 (83.) M. Schuster, 2:6 (86.) M. Schuster.

Bildzeile: Kaiseraus Marvin Schuster (re.) war in Wattenscheid dreifacher Torschütze und erhöhte seine Trefferquote auf zwölf.

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