SuS Kaiserau rutscht auf dem neuen Kunstrasen aus – Spielabsage sorgt für Verwunderung

Fußball: Viel Glück hatte Kamens Bürgermeisterin Elke Kappen dem SuS Kaiserau gewünscht, als sie mittags den erneuerten Kunstrasen offziell dem Verein übergab. Geholfen hat es nicht, denn die Schwarz-Gelben rutschten anschließend auf dem umweltfreundlichen Quarzsand aus, mussten sich dem FC Frohlinde 1:3 geschlagen geben. Das bedeutete zugleich ein Fall in der Tabelle auf Rang 16, nur einen Zähler vor den Abstiegsrängen.

Das Unheil tat sich für Kaiserau in Halbzeit zwei binnen zwei Minuten auf: Nach einer Standardsituation wurde der Ball verloren, Frohlinde schaltete schnell um, konterte zum 1:2 (71.). Und ehe der SuS wieder die notwendige Konzentration aufbringen konnte, zappelte der Ball zum 1:3 im Netz. Aus, verloren! Nichts wurde es mit dem eigenlich erhofften dritten Heimsieg. Vielmehr gab es die vierte Saisonpleite. “Eine unnötige Niederlage”, befand SuS-Trainer Jörg Lange, “die haben wir uns komplett selber zuzuschreiben.”

Auch mit einem Konter brachte sich der Gast 1:0 in Führung. Voraus ging ein individueller Fehler der Kaiserauer im Spielaufbau, wo man zu weit aufgerückt und hinten offen war. Dabei deutete zunächst nichts auf diesen Treffer und demzufolge eine Niederlage hin. Direkt nach dem Rückstand schwarz-gelber Jubel auf, als Alhusan Barry der vermeintliche Ausgleich gelang. Doch der Linienrichter hob aufgrund einer Abseitsstellung die Fahne, so dass der Treffer keine Anerkennung fand. Barry traf noch ein zweites Mal nach einer Stunde. 1:1, dieser Treffer galt. Es war das dritte Saisontor des Youngsters. Weitere Chancen folgten. Marc-Simon Stender zielte aus elf Metern jedoch nicht genau genug. Besser machte es Frohlinde, traf noch zwei Mal. Ein Schock, von dem sich der SuS Kaiserau bis zum Abpfiff nicht mehr erholte. Am 7. Spieltag ist der SuS Kaiserau zu Gast beim Tabellenvorletzten Viktoria Resse.

Wie berichtet wurde die Heimpartie der IG Bönen-Fußball im  Schulzentrum gegen SSV Buer nicht angepfiffen. Schiri Markus Holtmann erklärte den Rasenplatz für nicht bespielbar, was doch für einige Verwunderung angesichts der sommerlichen Temperaturen sorgte bei der IG und auch bei Buer. Buer-Trainer Rüdiger Kürschners war mit seiner Mannschaft vor Ort und musste unverrichteter Dinge wieder abreisen. „Wir hätten sehr gerne gespielt“, sagte er. Das war auch die Meinung von seinem IG-Kollegen Ferhat Cerci. Als Nachholtermin kommt der 3. Oktober (15 Uhr) infrage. Am Sonntag tritt die IG beim Hombrucher SV an.

Bild: Kamens Bürgermeisterin Elke Kappen (2.v.li.) übergab den neuen Kunstrasen an den SuS Kaiserau, der anschließend eine Niederlage kassierte.

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