SuS Kaiserau muss sich in der Nachspielzeit geschlagen geben

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Fußball-Landesliga: SV Hilbeck – SuS Kaiserau 4:3 (1:0). Gesenkte Häupter bei den Schwarz-Gelben aus Kaiserau nach dem Schlusspfiff im Willi-Hafer-Stadion. Verloren. In der Nachspielzeit war eine erneute Nachlässigkeit im Abwehrverhalten folgenschwer und führte zum Hilbecker Siegtreffer.

Vor diesem 3:4 hatte Kaiserau sogar die Möglichkeit, selbst noch einmal in Führung zu gehen. Der eingewechselte Alhusain Barry nutzte seine Chance acht Meter vor dem Hilbecker Tor nicht. Der Gegenzug von Hilbeck war erfolgreicher und landete im Kaiserauer Netz.

In Halbzeit zwei konnte Henri Böcker den 0:1-Rükstand egalisieren, Michael Seifert zehn Minuten später sogar die 2:1-Führung markieren. Ein Elfer, der vielen  Zuschauern als sehr fragwürdig erschien, führte zum 2:2. Hilbeck gelang das 3:2, doch Seifert mit seinem zweiten Treffer stellte drei Minuten vor Spielschluss den erneuten Ausgleich zum 3:3 her. Ein Punkt war zum Greifen nah. Doch der wurde letztlich wieder aus den Händen gegeben.

SuS-Trainer Jörg Lange: Eine bittere Niederlage zu dem späten Zeitpunkt. Bitter auch, weil sie gegen eine Mannschaft zustande kam, die wie wir um den Klassenerhalt kämpfen muss. Es war insgesamt ein wildes Spiel und vom Spielverlauf her ein Wechselbad der Gefühle. Beim letzten und entscheidenden Tor haben wir es dem Gegner zu leicht gemacht. Wir hatten in Halbzeit eins keine Stabilität, mussten uns erst auf den Naturasen einstellen. Dann wurde es besser. Wir kamen zu Chancen, die aber Seifert und Milcarek ungenutzt ließen.

Am kommenden Dienstag (8. September) um 19 Uhr bestreitet der SuS Kaiserau sein Krombacher-Kreispokal-Spiel der 1. Runde Zuhause gegen Oberligist Holzwickede.

SuS: Vieregge, Steffen (66. Weßelmann), Manka, Böcker (85. L. Schuster), Stöwe, Pfahl (85. M. Schuster), Seifert, Weber, Herrmann (85. Schriefer), Krziwanek, T. Milcarek.
Tore: 1:0 (31.) Tas, 1:1 (53.) Böcker, 1:2 (63.) Seifert, 2:2 (74.) Idczal Strafstoß, 3:2 (82.) Tas, 3:3 (87.) Seifert, 4:3 (90.+3) Megjuani.

Bildzeile: Michael Seifert (li.) war zweifacher Torschütze für Kaiserau, doch die reichten am Ende nicht für den Dreier in Hilbeck.

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