Strukturreform im WTTV – Spielbetrieb im Tischtennis vor Veränderungen

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Tischtennis: Die Strukturreform im Westdeutschen Tischtennis-Verband (WTTV) sorgt für Veränderungen im Spielbetrieb. Greifen soll die Reform zum 1. Juli 2022. Die Neustrukturierung hat zur Folge, dass die Zahl der Ligen reduziert werden. So gibt es dann nur noch zwei NRW-Ligen (aktuell drei), vier Verbands- (sechs) und acht Landesligen (elf) geben. Ebenso sollen nach den Plänen des WTTV die Tischtennis-Kreise aufgelöst und stattdessen 15 neue Bezirke gebildet werden.

Bislang ist der WTTV so organisiert, dass es fünf Bezirke gibt: die Bezirke Arnsberg (von Burbach bis nach Herne), Düsseldorf, Mittelrhein, Münster und Ostwestfalen-Lippe. Eigenständige Kreise wird es danach nicht mehr geben. Die neuen Bezirke sollen nachfolgende Spielklassen verwalten: Bezirksklasse, Kreisliga, 1. Kreisklasse, 2. Kreisklasse und 3. Kreisklasse. Flachere Hierarchien sowie ein einfacherer und schnellerer Zugriff auf die Bezirke vonseiten des WTTV seien weitere Ergebnisse, die sich der Verband verspreche.

Die Tischtennis-Kreise, so wie sie momentan gebildet sind, sind nicht identisch mit den politischen Kreisen. In den 15 geplanten neuen Bezirken sollen die Vereine allerdings so untergebracht werden, dass sie aus einheitlichen politischen Kreisen oder kreisfreien Städten kommen.

Die Strukturreform ist eine Reaktion auf rückgängige Zahlen Aktiver und soll einer weiteren Ausdünnung des Spielbetriebs auf Bezirks- und Kreisebene vorbeugen. Damit soll die Basis gestärkt werden. Und: Der Spielbetrieb soll attraktiver und flexibler werden.

Um die Reform zu stemmen, ist ein Mehrabstieg erforderlich. Denn die Neuordnung sieht für die laufende Spielzeit vier Absteiger aus dem Zehner-Feld vor. Ab der Saison 2021/2022 wird von der Bundesliga bis hinunter zur Oberliga mit Vierermannschaften gespielt.

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