Strukturreform im Tischtenns schreitet voran

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Tischtennis: Seit Ende Oktober 2020 fliegen keine Bälle mehr über die Platte. Ungewiss wann das wieder der Fall sein kann. Immerhin hat der Westdeutsche Tischtennis-Verband die Saison 2020/2021 bis zum 1./2. Mai bzw. 8./9. Mai verlängert. Unabhängig davon schreitet eine Strukturreform voran.

Zur Saison 2023/2024 soll die neue Tischtennis-Strukturreform im Westdeutschen Tischtennis-Verband (WTTV) greifen. Die sieht eine Aufteilung des WTTV in 13 Bezirke vor. Die Struktur hat dann auch gravierende Auswirkungen auf den heimischen Spielbetrieb im Bezirk Arnsberg. Insgesamt 88 Vereine sind hier in der Gruppe 9 zugeteilt, davon 24 Unnaer Vereine.

Der WTTV weist insgesamt 1183 Clubs auf, was rechnerisch einen Durchschnitt von 91 Vereine je Bezirk ergibt. Die Umsetzung ist geplant für die Saison 2023/24. Bereits in der Saison 2022/23 müssten demnach die Auf- und Abstiegsregelungen den neuen Bezirken angepasst werden. Die kommende Saison 2021/22, die dann hoffentlich nicht mehr von der Pandemie bestimmt ist, wird vermutlich noch normal durchgeführt. Die Vereine wurden bereits gebeten, ein Votum zur neuen Strukturreform an die jeweiligen Kreisvorsitzenden abzugeben.

Bereits im vergangenen Herbst diskutierten in Dormagen Verbands- und Kreisvertreter über diese Strukturreform. Ein erster Vorschlag sieht vor, die Doppelstruktur aus Bezirken und Kreisen zur Saison 2023/2024 aufzulösen. 13 oder 14 neue Bezirke sollen demnach entstehen mit der Folge, dass auch die Spielklassen neu eingeteilt werden müssen.

Bildzeile: Derzeit fliegen keine Tischtennisbälle über die Platten.

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