Strapazen dieser Spielzeit spätestens im Laufe des zweiten Durchganges offensichtlich bei den TuRanern

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Handball-Oberliga:  HC TuRa Bergkamen – VfL Gladbeck 32:36 (15:16). Im zwölften Saisonspiel setzte es die allgemein erwartete neunte Saisonniederlage für den HC TuRa Bergkamen. In der vorgezogenen Meisterschaftspartie des 13. Spieltages erwies sich der Tabellenvierte im zweiten Durchgang doch recht sicher gegen die Mannschaft von Trainer Thomas Rycharski durch, wobei man dessen Team die Strapazen dieser Spielzeit spätestens im Laufe des zweiten Durchganges offensichtlich anzusehen war.

Der HCT wehrte sich nach Kräften, aber der Akku bei den meisten Akteuren im diesmal schwarzen TuRa-Trikot war einfach leer. Die ersten Ermüdungserscheinungen traten schon nach zehn Minuten zutage. Trotzdem hielt der Aufsteiger besonders in der ersten Hälfte dagegen und es war ein Spiel auf Augenhöhe. TuRa lag zwar 0:1 und 1:2 im Hintertreffen, aber dann war es bis zur 20. Minute die Heimmannschaft, die in Führung ging. Schließlich erzielte der VfL mit dem Schlusspfiff durch einen abgefälschten Freiwurf die knappe Halbzeitführung.

Die Pause tat dem abstiegsbedrohten HCT gar nicht gut. Innerhalb von fünf Minuten schraubten die Gäste den Spielstand auf 20:16. 180 Sekunden später kam Bergkamen auf 20:22 heran und hatte die Möglichkeit auf 21:22 zu verkürzen. Diese wurde aber ebenso wenig genutzt wie einige andere, da die Wurfqualität mal wieder nicht den Ansprüchen genügte. Gladbeck überwand diese kleine Schwächeperiode und zog über 26:21 (42.) auf 33:26 (53.) vorentscheidend davon. Danach gelang es dem HC TuRa nur noch, ein wenig Kosmetikkorrektur zu betreiben.

„Die erste Halbzeit war wieder gut, zweite Halbzeit wieder das gleiche Problem: einfache Kreuzungen gelingen nicht, die dann bestraft werden, einfache Würfe werden nicht genutzt. Ich sage Woche für Woche: Wurfqualität. Die haben wir im Training sogar unter Belastung versucht zu verbessen. Nach dem erneuten Vier-Tore-Rückstand hingen natürlich die Köpfe. Man muss jetzt die Jungs aber ein wenig aufbauen“, so die Analyse von „Tomek“.

Der HC TuRa hat jetzt die verdiente und herbeigesehnte Pause, bevor am 2. Januar das Training wieder beginnt. Am Freitag, 10. Januar um 20 Uhr, geht es beim Soester TV wieder um Meisterschaftspunkte.

HCT: Walter (1. 27. und 31. – 45.), Stork (27. – 30. und ab 45.); Damian Nowaczyk (2), Roßfeldt (1), Terbeck (7), Stukalin (7), Saarbeck (8), Kurschuss, Domanski, Fülber (4), Kauer (3), Kamaric.

Bild: Dimitrij Stukalin (li.) war siebenfacher Torschützen für die TuRa-Herren – die Torausbeute reichte am Ende nicht aus.

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