Starke Bärinnen verlieren das Spiel innerhalb von vier Minuten

306

Eishockey, Frauen-Bundesliga: Auch das vierte Aufeinandertreffen innerhalb von zwei Wochen ging für den EC Bergkamen gegen den deutschen Rekordmeister ESC Planegg-Würmtal verloren. Samstag hieß es wie berichtet 1:5 und am Sonntag 2:6. Tenor nach beiden Spielen im ECB-Lager: Die Ergebnisse sind viel zu hoch ausgefallen.

Nach der Niederlage am Samstag wollten sich die Bärinnen am Sonntag besser darstellen.  Als dann die Mannschaft von Planegg-Coach Marcel Breil nach zwei gespielten Minuten das 1:0 markierte, sah es nach einem Déjà-vu aus. Doch Bergkamen in Person von Alena Hahn kämpfte sich zurück ins Spiel, glich zum 1:1 aus. Eine Unterzahlsituation überstanden die Gäste. Leider stellten sich schon nach den ersten 20 Minuten in dem ohnehin schon dünnen Bergkamener Kader Personalsorgen ein – Sarah Scholl verletzte sich und wechselte sich in den folgenden Dritteln mit Kristin Blase auf ihrer Position ab.

40 Minuten halten ECB-Damen die Partie offen

Das zweite Drittel begann wie das erste. Es gab einen schnellen Gegentreffer und wiederum eine schnelle Antwort. Diesmal fiel diese durch Michelle Lübbert zum 2:2 aus. Die Partie Spiel zeichnete sich fortan durch ein sehr gutes Forechecking der ECB-Damen aus. Der Appell von Trainerin Claudia Weltermann „mehr zu schießen“, setzte ihre Mannschaft weitgehendst um. Insgesamt 40 Minuten hielten die Bärinnen das Spiel mit dem Unentschieden offen.

Claudia Weltermann prophezeite ein „hartes letztes Drittel“ und lag damit richtig. Planegg wechselte den Goalie. In deren Tor stand fortan Nationaltorhüterin Franziska Albl. Zudem schossen die Bayern drei Tore zwischen der 49. und der 53. Minute. Die Bärinnen schafften es nicht mehr zurückzukommen und kassierten kurz vor Schluss noch einen weiteren Gegentreffer zum 2:6..

Verständlicherweise war Bergkamens Trainerin nach dem Spiel bedient. „Wir hatten es auf der Kelle.“ Dennoch lobte sie ihre Mannschaft. „Jeder arbeitet am Linit und arbeitet miteinander für den anderen, dass ist echt super.“

Das letzte Spiel der Hauptrunde 20/21 – ein Nachholspiel – ist das NRW-Duell der Bärinnen gegen den Tabellenletzten aus Köln. Dort gilt es, die Leistungen von Planegg wieder  abzurufen, die Chancen besser zu nutzen und und sich wieder mal zu belohnen.

ESC Planegg-Würmtel – EC Bergkamen 6:2 (1:1, 1:1 4:0).
Tore:1:0 (2.) Willeitner, 1:1 (4.) Hahn, 2:1 (25.) Reyes, 2:2 (30.) Lübbert, 3:2 (49.) Fuchs, 4:2 (51.) Spielberger, 5;2 (53.) Feldmeier, 6:2 (56.) Fiegert.
Strafen: ESC 2 Min. – ECB 4 Minuten.
ECB: Sara Brammen, Michelle Lübbert, Lea Badura, Julia Kohberg, Aline Leveringhaus, Kristin Blase, Pauline Gruchot, Alena Hahn, Rebeca Graeve, Lilianne Gottfried, Leonie Maßner, Sarah Scholl.

Bildzeile: Die Chanc am 6. März enverwertung der Bärinnen ließ gegen Planegg wieder zu wünschen übrig.

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.