Ständige Konferenz stimmt Saison-Abbruch im Amateurfußall zu

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Fußball: Die zweite Hürde ist genommen. Jetzt fehlt nur noch die Zustimmung des außerordentlichen Verbandstages im Juni. Dann hat der Saisonabbruch in den Amateurligen sportlich wie rechtlich Gültigkeit und die Vereine haben wohl Planungssicherheit. Die Ständige Konferenz des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen (FLVW) hat zum Wochenbeginn per Videokonferenz erwartungsgemäß dem Abbruch der Saison im Amateurfußall zugestimmt. Das hatte bekanntlich der Verbands-Fußball-Ausschuss (VFA) ausgehend vom Votum der Vereine dem Präsdium empfohlen.

Die Ständige Konferenz setzt sich zusammen aus den Mitgliedern des FLVW-Präsidiums und den Vorsitzenden der 29 Fußballkreise. Durch deren Zustimmung ist der Weg frei für einen außerordentlichen Verbandstag, der den Abbruch aufgrund der Corona-Krise als letzte Instanz absegnen muss. Dieser soll voraussichtlich Anfang Juni stattfinden. Der Verbandstag ist das höchste Gremium des Verbandes und setzt sich zusammen aus den Mitgliedern des Präsidiums, aus den Kreisvorsitzenden, aus den weiteren Delegierten der Kreise, aus den Vorsitzenden der Ausschüsse gemäß § 33 Absatz (1), aus dem Vorsitzenden des Verbandssportgerichtes als Vertreter der Sportgerichtsbarkeit, aus den Vertretern der verbandsangehörigen lizenzierten Vereinen des Ligaverbandes (§ 16 der DFB-Satzung) sowie aus den Ehrenmitgliedern.

Die Ständige Konferenz folgte wie erwartet der Empfehlung des Verbandsfußballausschusses – und das sogar einstimmig. Demnach dürfen die aktuellen Tabellenführer – ermittelt nach der Quotientenregelung – den Aufstieg feiern. Sollten diese nicht mit den Spitzenreitern zum Hinrunden-Ende übereinstimmen, steigen auch die Herbstmeister auf.

Das sorgt für mehr Aufsteiger, Absteiger sind in der Empfehlung des VFA nicht vorgesehen. Durch die vermehrte Anzahl der Aufsteiger müssten zusätzliche Staffeln in der Landesliga (+1) und Bezirksliga (+2) eingeführt werden. Durch einen vermehrten Abstieg in der darauffolgenden Saison oder aber auch in zwei aufeinanderfolgenden Saisons würde die gewünschte Anzahl an Mannschaften in der jeweiligen Spielklasse wieder erreicht werden. Auch bei den Frauen soll eine zusätzliche Bezirksliga (+1) installiert werden.

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