SSV verliert in den Schlussminuten

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Fußball-Landesliga: SC Obersprockhövel – SSV Mühlhausen-Uelzen 2:1 (0:1). Wenn man mal die letzten sechs Spielminuten ausklammert, dann hätte Mühlhausen eine gute Auswärtspartie abgeliefert und wäre als Sieger vom Platz gegangen. Doch ein Fußballspiel dauert bekanntlich 90 Minuten – und in den Schlussminuten kehrten die Gastgeber die Partie noch um in einen 2:1-Sieg. Zwei Standards, vor denen SSV-Coach Sinnigen noch vor dem Spiel gewarnt hatte, waren verhängnisvoll für Mühlhausen.

Beim ersten Gegentreffer bekommt Obersprockhövel einen Freist0ß zugesprochen. Die SSV-Spieler reklamieren noch beim Schiedsrichter. Der Freistoß wird schnell ausgeführt, der SSV hat sich noch richtig positioniert und schon zappelt die Lederkugel im Netz. 1:1. Zwei Minuten später erneut ein Freistoß für die Hausherren. Zwei Meter vor der Außenlinie liegt der Ball, Obersprockhövels Spieler Jonnei zirkelt den Freistoß aus 20 Meter oben in den Winkel des Mühlhausener Tores. 2:1. Das Spiel war verloren.

Für die Führung sorgte Kai Hutmacher. Jan Pfeffer bringt einen Eckstoß in den Obersprockhöveler 16m, St. Hutmacher köpft auf seinen Bruder Kai und der trifft. Danach ergaben sich weitere Chanen, wo der SSV den Sack hätte zu machen können. Vertan. Die Gastgeber ließ man aber auch nicht ins Spiel kommen, die SSV-Abwehr stand hinten sicher und ließ so gut wie keine Chancen zu. Umso bitter die späten Treffer.
SSV-Trainer Hartmut Sinnigen: Trotz der Niederlage haben meine Jungs ein gutes Spiel abgeliefert, sie haben sich aber dafür nicht belohnt. Lange stand die Abwehr gut. Leider haben uns in der Schlussphase zwei Standard-Situationen den durchaus möglichen Sieg gekostet. Die beiden Gegentreffer fielen wie aus dem Nichts. Das Glück war uns nicht hold.

SSV: JR Stiepermann, St. Hutmacher (69. J.P. Stiepermann), Kruse, Szymaniak, Özgüc,Pfeffer, Hoffmann, Mark (75. Kloeter), Rentsch, K. Hutmacher, Krahn.
Tore: 0:1 (40.) K. Hutmacher, 1:1 (84.) Wirt, 2:1 (86.) Jonuzi.

Bild: Kai Hutmacher (re.) erzielte das 1:0 für den SSV, das reichte am Ende nicht.

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