SSV-Verletztenliste wird immer länger

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Fußball-Landesliga: Die Pechsträhne reißt nicht ab beim SSV Mühlhausen-Uelzen. Auf die ohnehin schon lange Ausfallliste muss jetzt auch wieder Kenan Özkan (Bild) aufgenommen werden. Der Abwehrspieler verletzte sich bei einem Zweikampf im Spiel gegen Bochum-Linden am Knie, musste ins Krankenhaus gebracht werden, wo man einen Bluterguss diagnostizierte. Auf Krücken kehrte er ins Mühlbachstadion zurück, wo nach dem Schlusspfiff Ehrenpräsident Franz Kampmann anlässlich seines Geburtstages die Mannschaft zum Essen eingeladen hatte.

Özkan war er nicht der einzige SSV-Akteur, den es am Sonntag erwischt hatte. Er könnte länger ausfallen, wie er selbst einräumte. „Bei dem Zusammenprall hat es im Knie geknackt, da ist irgendwas kaputt“, seine traurige Vermutung. Sebastian Held wie auch „Pele“ Seidler humpelten ebenfalls angeschlagen vom Platz. Zum Glück muss der SSV über Ostern kein Nachholspiel bestreiten. Das für Dienstag geplante Testspiel gegen SuS Lünern wurde wieder abgesagt. „Lünern muss über Ostern mehrfach ran und das wäre dann der Belastung zu viel gewesen“, zeigte SSV-Coach Hartmut Sinnigen Verständnis für die Spielabsage. Dafür steht jetzt beim Landesligisten Training auf dem Programm mit dem verbliebenen Rest der Mannschaft. „An ein gezieltes Training kann man da mit den wenigen Männeken aber auch nicht denken“, sagt Sinnigen, „egal, wir müssen da durch und noch weiter punkten, um nicht in den Keller abzurutschen.“ Der SSV-Coach hofft, dass das 1:1 gegen Bochum-Linden der erste Zähler auf dem Weg nach oben ist.

Stark spielte beim SSV die neu formierte Viererkette gegen die zuvor hoch eingeschätzten Gäste aus dem Bochumer Vorort. Kumor, Özkan, Wenz und Krahn standen hinten gut und ließen kaum Torchancen zu. Unübersehbar jedoch, dass es vorne beim SSV Mühlhausen-Uelzen hakt. „Wir haben jetzt seit acht Wochen keinen Treffer mehr erzielt“, hadert Sinnigen mit seiner Offensive. Doch personelle Besserung für den Angriff ist nicht in Sicht. Arne Volkmer muss noch pausieren. Ab dem 1. April sollen drei oder vier A-Junioren zum Kader der Ersten stoßen. Auch Dennis Tost steht wieder im Training und Tutku Tekkanat könnte wohl auch bald wieder dazu stoßen. Auf jeden Fall wünscht man sich sehnlichst am Mühlbach ein Ende der Pechsträhne.

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