SSV spielt gut, trifft aber wieder nicht ins Tor

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Fußball-Landesliga: SSV Mühlhausen-Uelzen – BV Brambauer-Lünen 0:0. Der SSV kommt nicht so recht von der Stelle. Nein, er verschlechtert tabellarisch sogar seine Situation und rangiert nur noch dank des besseren TorverhältnisseS vor Waltrop und dem ersten Abstiegsplatz. Das Manko ist und bleibt: Man macht keine Tore. Selbst einen Elfer bringt die Sinnigen-Truppe nicht im gegnerischen Tor unter.

In der 62. Minute hat „Basti“ Held die Riesenmöglichkeit zum 1:0. Elfmeter. BVB-Abwehrspieler Köse hat den einschussbereiten Berat Özgüc böse gefoult im 16m-Raum. Klare Sache Elfer. Held läuft an, schießt in die rechte Ecke, aber Brambauers Keeper Leppert hechtet genau in diese Ecke und pariert den Schuss. Aber damit nicht genug: In den ersten fünf Minuten hat Arne Volmer zwei Mal die Riesenmöglichkeit zum Torerfolg. Einmal trifft er nur den Pfosten, beim zweiten Mal steht er frei vor dem Tor, statt zu schießen, gibt er ab und der Angriff verpufft. Oder Nick Kwiotek schießt aus kurzer Entfernung über das Tor (20.). Aber auch SSV-Schlussmann David Sobral pariert mehrere Male glänzend.

Nach der Pause eröffnet Mühlhausen wiederum die Partie mit einer Großchancen, dieses Mal trifft Stephen Hutmacher  (Bild re.) nicht (47.). In der 88. Minute stürmt der eingewechselte Tim Kloeter allein auf das Gästetor zu, schießt daneben. Da waralso viel mehr möglich als dieses torlose Unentschieden.

Trainerstimmen

Hartmut Sinnigen (SSV) „Kompliment an die Mannschaft. Sie hat ein tolles Spiel abegeliefert. Sie hat alles dafür getan um zu gewinnen. Nur wurden wieder die Chancen nicht genutzt. Selbst ein Elfer haben wir nicht verwerten können. Zur Pause hätte es schon 3:1 für uns stehen können.Der Punkt gegen den Tabellenzweiten ist gut für die Moral, schlecht für das Tabellenbild. Durch den Sieg von Waltrop sind wir jetzt mit ihnen punktgleich. Da gibt es nur noch eins, wir müssen alle fünf Spiele noch gewinnen.“
Marcus Reis (BVB): „Aufgrund der Torchancen in der 1. Halbzeit geht das Remis wohl in Ordnung. Die Partie hätte auch 3:3 ausgehen können. Der Schiedsrichter pfiff in einigen Situation recht unglücklich, hüben wie drüben. Auch in Unterzahl haben wir uns nicht versteckt. Der SSV hat gut dagegen gehalten. Wenn er das wohl öfter getan hätte, würde er gewiss nicht da unten stehen.“

SSV: Sobral, Kwiotek, Tost, Tekkanat (80. Kloeter), Özgüc, Held, Seidler (46. Hutmacher), Özkan, Rentsch, Volkmer, Krahn (76. Kumor).
BVB: Leppert, Schajor, Köse, Kowalczyk (62. Nitsche), Stolzenhoff, Hanke, Krück (69. Kekec), Civelek, Ziegelmeier, Dördelmann, Hübner (77. Kollakowski).
Tore: keine.
Bes. Vork.: Rot für Köse wegen groben Foulspiels (62.); Leppert hält Strafstoß vom Volkmer (62.)

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