SSV mit einer katastrophalen Chancenverwertung – Kaiserau erst nach Systemumstellung besser

SSV mit einer katastrophalen Chancenverwertung – Kaiserau erst nach Systemumstellung besser

Fußball: Sieglos blieben im ersten Tespiel am Sonntag die beiden heimischen Landesligisten SSV Mühlhausen-Uelzen und SuS Kaiserau. In Herbern musste sich die ambitionierte IG Bönen-Fußball 1:2 geschlagen geben. Die Hammer Oberligisten starteten mit einem Sieg und einer Niederlage.

SSV Mühlhausen-Uelzen – SF Hüingsen 2:4 (0:3). „Wir waren nach fünf Trainingseinheiten zuvor dann im Kopf hinten und vorne nicht frisch“, machte daran SSV-Trainer Dirk Eitzert die durchaus vermeidbare Niederlage im ersten Test gegen Bezirksligist Hüingsen fest. Seine Mannschaft hatte fast 80 Prozent Ballbesitz und auch die Vielzahl an Tormöglichkeiten. Doch reihenweise vergaben Kücükyagci und Stiepermann sowie später  Akdeniz und Hutmacher. Anders die Gäste, bei denen so gut wie jeder Schuss ein Treffer war und die vor allem nach der Pause vielbeinig den Vorsprung verteidigten. „Wenn wir das  1:0 oder 2:0 gemacht hätten“, war sich Eitzert sicher, „dann hätten wir das Spiel gewonnen. Aber unsere Chancenverwertung war katastrophal.“ Spielerisch hingegen zeigte er sich durchaus zufrieden.
SSV: Mesewinkel-Risse (46. Luncke), Kruse, Kutscher, Schnee, Stiepermann, Pfeffer, Braun, Moussa, Kücükyagci, Grasteit, Drees (46. Ernst, Hutmacher, Prothmann, Akdeniz, 56. Radix).
Tore: 0:1 (18.), 0:2 (32.), 0:3 (39.), 0:4 (50.), 1:4 (61.) Radix, 2:4 (72.) Braun, Strafstoß.

Borussia Dröschede – SuS Kaiserau 3:3 (2:1). Nach der harten Trainingswoche zuvor fand Kaiserau im Landesliga-Vergleich in Dröschede schwer ins Spiel. Zudem versuchte SuS-Trainer Marc Woller eine neue Grundordnung. Das klappte nicht und die Folge war ein 0:2-Rückstand. SuS-Keeper Vieregge verhinderte sogar einen noch höheren Rückstand. Als der Kaiserauer Coach wieder zum alten System zurückkehrte, wurde es besser – und auch die vielen Einwechslungen griffen. Diecks verkürzte und zwei Treffer von Stender brachte Schwarz-Gelb sogar 3:2 in Front. Am Ende hieß es 3:3.
Positiv: Kevin Weiß hat nach einem halben Jahr Verletzungspause (Kreuzbanriss) ein  gelungenes Comeback gegeben
SuS: Vieregge, Schuster (55. D. Milcarek), Manka (61. Alberti), Diecks (61. Pfahl), Gröne, Kropp, Böcker, Schriefer (61. Weiß), Herrmann, Gollan, Stender
Tore: 1:0 (9.), 2:0 (19.), 2:1 (45.) Diecks, 2:2 (56.) Stender, 2:3 (84.) Stender, 3:3 (85.).

SV Herbern – IG Bönen-Fußball 2:1 (1:1).
Vordergründig bei der IG geht es in der Vorbereitung darum, aus dem 23-köpfigen Kader schnell ein Team zu formen, denn die Ambitionen sind bei der IG weiter groß. Präsident Kemal Cakir Cakir hat schon den Aufstieg zum Ziel auserkoren, Trainer Ferhad Cerci ist da vorsichtiger. Ihre Trainingseinheiten werden die Bönener nicht auf Asche am Schulzentrum absolvieren, mittwochs kann man am Rehbusch trainieren. Für montags und freitags hofft man, bald auch eine Lösung zu haben. Dann würde die IG in Hamm trainieren – und immer auf Rasen.
IGB: Durak (46. Onur), Bozkurt (46. Tirgil), Yazici (46. Göksen), Kaleoglu (46. Serk. Baslarli), Hulboj, Bajric (46. Akyüz), Kaya (46. Kücük),, Saglam (46.Cabuk), Erk. Baslarli (46. Taymaz), Uysal, Al Jebouri
Tore: 0:1 (26.) Bozkurt, 1:1 (36.), 2:1 (82.).

Westfalia Wethmar – Hammer SpVg 0:7 (0:4).
Anfangs war der Hammer SpVg noch anzumerken, dass sie am Freitag eine harte Trainingseinheit zu absolvieren hatte. Aber dann übernahm der Oberligist schnell das Kommando und bestimmte das Geschehen. Für HSV-Trainer Sven Hozjak galt es in erster Linie, die neuen Spieler einzubinden.
Westfalia: Müller, Pöhlker, Kaufmann, Cillien, Mhani, Simsek, Neutzner, El-Gaouzi, Kowalski, Heptner, Osterloh.
Tore: Grodowski 3, Schmidt 2, Nölle, Pihl.

Lüner SV -Westfalia Rhynern 3:2 (1:2). Mit einer Niederlage ist Regionalliga-Absteiger Westfalia Rhynern in das neue Fußball-Jahr gestartet. Beim Westfalenligisten Lüner SV gab das Team von Trainer Torsten Garbe eine 2:0-Führung aus der Hand. Zu beklagen gab es zudem Verletzungen von Arenz, Gambino und Polk. Der im ersten Durchgang sehr auffällige Ex-Mühlhausener Hakan Sezer hatte in der 15. Minute für das 1:0 gesorgt und bekam von Traienr Garbe ein Sonderlob. Külpmann erhöhte auf 2:0, Aber in den zweiten 45 Minuten hat sich Rhynern vom sehr engagiert und aggressiv in den Zweikämpfen zu Werke gehenden LSV den Schneid abkaufen lassen.
Bild: Neuzugang Grasteit (re.) vermochte dem SSV noch nicht die nötigen Impulse zu geben.

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