SSV ist gerettet

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Fußball-Landesliga: SSV Mühlhausen-Uelzen – SV Herbede 3:1. Der SSV ist durch, gerettet. Eigentlich hätte schon ein Unentschieden genügt, so aber gab es sogar einen Dreier. Völlig verdient, denn der SSV war das bessere Team. Von Herbede, für die es ja noch die letzte Chance im Abstiegskampf war, hätte man etwas mehr Widerstand erwartet. Sie wurden aber nur hin und wieder durch Standards gefährlich. Zu wenig. Der Gegentreffer für die Gastgeber resultierte eben aus einer Standard-Situation, wo die Mühlhausener Hintermannschaft nicht aufgepasst hat.

Von Beginn agierten die Hausherren sehr engagiert, pressten gut und hatten Vorteile Allerdings mussten die Zuschauer im Mühlbachstadion gut eine halbe Stunde warten, ehe man erstmals jubeln durfte. Pascal Krahn, seit Wochen ein Aktivposten, spielte sich über links durch, bediente den besser postierten Manuel Stiepermann und der besorgte die 1:0-Führung. Kurz nach der Pause fiel das 1:1 nach einem Standard. Der SSV schüttelte sich nur kurz, spielte weiter nach vorne. Mit Erfolg, mit zwei weiteren Treffern brachte Manuel Stiepermann seine Mannschaft auf die Siegerstraße, musste dann aber mit einer Fingerverletzung ausgewechselt werden. Nach Spielschluss muss das Essen, das Ehrenpräsident Franz Kampmann spendiert hatte, sicherlich wohl jedem SSVer geschmeckt haben.

SSV-Trainer Hartmut Sinnigen: Geschafft! Meine schwerste Saison beim SSV ist mit dem Klassenerhalt jetzt erledigt. Alles ist  ist unter Dach und Fach und ich kann meinem Nachfolger Gerdi Wettklo eine Landesliga-Mannschaft übergeben. Mit dem 3:1 ist Herbede noch gut bedient, denn wir hatten am Ende noch weitere Konterchancen, die dann aber nicht gut genug ausgespielt wurden. Es hat aber auch so gereicht.

SSV Mühlhausen-Uelzen: JR. Stiepermann, Tom Wycisk, St. Hutmacher, Krahn, Szymaniak, M. Stiepermann (88. JP. Stiepermann), Pfeffer, K. Hutmacher, Hoffmann (73, Sezer)

Bild: Dicke Luft im Herbeder Strafraum. In dieser Szene kann der Gast klären, dennoch konnten sie die drei Treffer des SSV nicht verhindern.

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