SSV-Heimsieg sorgt für richtige Partystimmung

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Fußball, Landesliga: Die Vorlage hätte nicht besser sein können. Der 2:1-Heimerfolg zum Saisonauftakt gegen Wattenscheid sorgte für die richtige Stimmung am Abend im Festzelt, wo man den 65. Geburtstag des SSV gebührend feierte. Die Damen-Band „Princess Cut“ aus Berlin lockte viele auf die Tanzfläche und so kamen die SSV-Kicker nach dem kräfteraubenden Match auf weitere  Bewegungseinheiten.

Am Nachmittag machten es die SSV-Kicker gegen den Westfalenliga-Absteiger unnötig spannend, denn vor allem Nick Kwiotek und Manuel Stiepermann hätten ihrer Mannschaft und dem Trainerstab die Zitterpartie in der Schlussphase ersparen können. Sie scheiterten in aussichtsreichen Situationen. Zum Glück zeigten sich beide doch zumindest einmal treffsicher. Kwiotek besorgte in der 56. Minute das 2:1. Für die 1:0-Führung hatte Stiepermann kurz vor der Halbzeit gesorgt.

Nach dem 2:1 drängte Wattenscheid vehement auf den Ausgleich, doch die junge SSV-Abwehr verteidigte vielbeinig und erfolgreich. Sinnigen lobte seine Youngster – „sie zählen alle gerade mal 20 Jahre“ – und wird sich weiterhin auf sie verlassen müssen. „Sie brauchen noch ihre Zeit“, verzeiht ihnen der Coach auch noch den einen oder anderen Aussetzer. In dieser Phase hätten die Gastgeber sicher einen Mann wie Sezer gebrauchen können, der auch einmal den Ball anhalten und für kluge Aktionen im Mittelfeld sorgen kann. Er fehlte berufsbedingt wie auch noch viele andere.

Der Trainerstab hatte sich für den erfahrenen Jan-Robin Stiepermann im Tor entscheiden, der lautstark dirigierte und sich sehr sicher zeigte. „Damit ist aber noch keine Vorentscheidung in der Torhüterfrage gefallen“, bedeutete SSV-Coach Hartmut Sinnigen, „denn auch Adrian Gregorz ist ein starker Mann.“

Mit dem 2:1-Sieg zum Saisonstart brach Mühlhausen auch eine Negativserie, denn in den letzten Jahren ging der Auftakt regelmäßig „in die Hosen“. Am kommenden Sonntag gastiert der SSV zum zweiten Saisonspiel beim Aufsteiger SC Husen-Kurl erst um 18 Uhr im Scharnhorster Stadion. Dort trägt Husen/Kurl derzeit seine Heimspiele aus, weil der eigene Aschenplatz an der Husener Eichwaldstraße derzeit zu einem Kunstrasenplatz umgebaut wird.

Bild: SSV-Torschütze Manuel Stiepermann (li.) forderte wie so oft den Ball und unterstrich dann seine Torgefährlichkeit.

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