SSV hat ersten wichtigen Schritt getan

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Fußball-Landesliga: Franz Kampmann, der Ehrenvorsitzende des SSV Mühlhausen-Uelzen, hatte schon im Vorfeld ein gutes Gefühl. „Wir nehmen in Hilbeck was mit“, tat er auf der Bergkamener Geburtstagsfeier von seinem ehemaligen Trainer Willi Gondolf – er wurde 80 Jahre alt – kund – und er sollte Recht behalten. 1:1 hieß es nach 90 Minuten im Hilbecker Willi-Hafer-Stadion. Ein Zähler für den Tabellenletzten. Und es hätten eigentlich zwei mehr sein müssen nach einem starken Auftritt.

Verwehrt wurde der Dreier zum einen durch den umstrittenen Elfer gegen Mühlhausen in der 73. Minute, der zum 1:1 führte. Und: Hakan Sezer traf nur die Latte, Nils Hoppe und Ali-Sammy Moussa nutzten ihre guten Chancen nicht. In der Schlussphase noch einmal die Riesenmöglichkeit, als M. Stiepermann, Sezer und Schnee auf das Hilbecker Tor stürmten, mit dem Abschluss jedoch zögerten, keiner Verantwortung übernehmen wollte. Der SSV spielte beileibe nicht wie ein Tabellenletzter, das war auch hinterher die Meinung von Hilbeck-Coach Christian Bentrup. So sah es ebenso Daniel Frieg, der Mühlhausener Co-Trainer, der den urlaubenden Dirk Eitzert an der Seitenlinie vertrat. Er lobte seine Mannschaft für deren gute Einstellung, den Kampfgeist, wo jeder für jeden kämpfte, und für ein starkes Mittelfeldpressing. Auch die Spieler, die eingewechselt wurden (Stiepermann, Schnee und Szymaniak) passten sich sofort an, kein Qualitätsverlust. Die Abwehr, die in den letzten Spielen zur Schießbude mutierte, stand und erlaubte dem  Gegner nicht viel. Franz Kampmann jedenfalls war weitgehend zufrieden, das drückte seine Miene und auch seine gut Laune in Hilbeck aus

So muss es jetzt weiter gehen, ein erster Schritt ist getan. Die Rote Laterne leuchtet nicht mehr im Mühlbachstadion, sie trägt jetzt Hedefspor. Und genau dieser Gegner kommt am Sonntag zum SSV. Dann geht es gegen Wattenscheid und anschließend gastiert Bochum-Linden beim SSV. „Aus diesen Spielen müssen wir sieben Punkte holen“, hat Daniel Frieg schon gerechnet, „sie sind überlebenswichtig.“  Doch zunächst steht dem SSV am Mittwoch das Viertelfinalspiel im Kreispokal beim Bezirksligisten TuS Germania Lohauserholz-Daberg bevor. Die Meisterschaft hat jedoch Priorität.

Bild: Mit der neuen Anzeigetafel will der SSV, und hier der 2. Vorsitzende Georg Gießelmann, den Erfolg in den nächsten Spielen einwechseln.

 

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