SSV gibt sich nach dem 0:1 geschlagen

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Fußball-Landesliga: SV Höntrop – SSV Mühlhausen-Uelzen 4:0 (1:0). Gut begonnen, am Ende fast vorgeführt. So lassen sich die 90 Minuten des SSV auf dem Kunstrasen im Höntroper Preins Feld beschreiben. Die Rumpfelf, die durch den Ausfall von Held noch weiter geschwächt wurde, muss die nächste Niederlage einstecken, steckt weiter in der Tabelle auf dem bedrohlichen Rang zwölf.

SSV-Coach Hartmut Sinnigen hatte sich den Tabellensechsten weitaus stärker vorgestellt. Die aber spielten verhalten und überließen Mühlhausen zunächst die Initiative. Das nutzte man, erarbeitete sich drei große Möglichkeiten, doch zwei Mal Seidler versagte freistehend vor dem Tor und ein Schuss von Hutmacher parierte der Höntroper Keeper sensationell. Dann aber das 1:0 für die Platzherren  und fortan waren die Sinnigen-Mannen aus dem Rhythmus. Vor allem die Abwehr wackelte und ermöglichte Höntrop noch drei weitere Treffer. „So schlecht habe ich in dieser Saison meine Hintermannschaft noch nie gesehen“, musste das der SSV-Coach fast hilflos mit ansehen. Zwar hatte Rentsch auch noch einmal eine dicke Einschussmöglichkeit, aber sein Schuss, freistehend vor dem gegnerischen Tor, ging in die Wolken. Das hätte am Ergebnis aber auch nicht mehr viel geändert, zu schwach war der Widerstand vor allem in den zweiten 45 Minuten. Bei der kommenden Spielersitzung gibt es beim SSV sicher reichlich Redebedarf. Nur, Spieler von der langen Verletztenliste können nicht in den Kader zurückkehren.

SSV-Trainer Hartmut Sinnigen (Bild): „Über diese Niederlage müssen wir noch reden. Die ersten 20 Minuten waren richtig gut von uns. Da hatten wir durch Seidler und Hutmacher drei Riesenmöglichkeiten zur Führung. Doch wir machen einfach keine Tore.  Nach dem 1:0 von Höntrop war ein Knacks in unserem Spiel und wir haben uns später regelrecht ausspielen lassen, zeigten kein Zweikampfverhalten mehr. Da war uns der Gegner in allen Belangen überlegen. Leider fehlen mir die personellen Alternativen, um entsprechend darauf zu reagieren.“

SSV: Müller, Kwiotek, Hutmacher, Wenz, Kumor, Tim  Wycisk (63. Kloeter), Szymaniak, Pilzecker, Seidler (78. Özgüc), Rentsch, Krahn.
Tore; 1:0 (19.) Röslert, 2:0 (49.) Verres, 3:0 (66.) Zejewski, 3:0 (76.) Röslert.

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