SSV fährt voller Zuversicht zum Meisterkandidaten Kirchhörde

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Fußball-Landesliga Kirchhörder SC – SSV Mühlhausen-Uelzen (So. 15 Uhr). Der SSV schwimmt derzeit auf einer Erfolgswelle – und will auch beim Tabellenzweiten Kirchhörde auf Kurs bleiben. „Klare Sache“, sagt SSV-Trainer Hartmut Sinnigen, „wir fahren da hin und wollen gewinnen.“  Ganz schön selbstbewusst! Der Coach indes nimmt die Zuversicht aus den letzten Spielen, wo seine Elf gute Leistungen abgeliefert hat. Hinzu kommt noch, dass der Druck, eventuell noch absteigen zu können, weg ist.

Und noch ein positiver Aspekt: Hartmut Sinnigen kann wahrscheinlich die gleiche Elf aufbieten, die zuletzt in Hennen 3:2 siegreich war. Das hat es in dieser Saison angesichts der vielen verletzungsbedingten Ausfälle auch noch nicht gegeben. „So kann sich die junge Elf weiter einspielen“, freut sich der Coach, „und das macht sie ganz gut. Die Spieler werden besser und sicherer.“ Überhaupt will Mühlhausen den Weg in die Zukunft mit jungen Spielern fortsetzen. Das machen auch die Personalplanungen für die neue Saison deutlich (wir berichteten). Maurice Rosemeyer, der nach überstandener Kreuzbandoperation zuletzt Spielpraxis in der Reserve erhielt, wird zum Kader gehören. Er zählt auch zu den jüngeren Spielern, auf die der SSV setzt. Der Einsatz von Tutku Tekkanat dagegen ist noch fraglich.

Im Hinspiel musste sich der SSV dem Tabellenzweiten knapp geschlagen geben. Kirchhörde ist derzeit mit Horst-Emscher, Brackel und dem Lüner SV ernsthafter Anwärter auf die Meisterschaft. Mit einem Sieg auf dem Kunstrasen an der Kobbendelle würde der SSV aus dem Vier- einen Dreikampf um den Aufstieg machen. Sinnigens persönlicher Favorit heißt Lünen. Gar nicht auszudenken, dass der SSV auch noch im Meisterschaftsrennen hätte mitmischen können, wenn man nicht den Ausfall vieler Leistungsträger und unglückliche Ergebnisse zu verzeichnet gehabt hätte. Gedanken darf man jetzt darauf verschwenden, aber auch nicht vergessen, dass vor wenigen Wochen die Abstiegszone gar nicht so weit entfernt war.

Bild: Maurice Rosemeyer (li.) holte sich Spielpraxis in de Resevre – hier bejubelt er einen Treffer

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