SSV: Erst punkten, dann feiern

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Fußball, Landesliga 3: SSV Mühlhausen-Uelzen – SW Wattenscheid (Sa. 15 Uhr). Erst punkten, dann feiern. In dieser Reihenfolge möchte der SSV den Saisonauftakt am Samstag gestalten.  Einen Zähler daheim im Mühlbachstadion behalten, das ist das Ziel von SSV-Coach Hartmut Sinnigen gegen Westfalenliga-Absteiger Wattenscheid. „Auf keinen Fall verlieren, denn dann würden einige am Abend im Festzelt mit finsterer Miene herumlaufen.“ Um 19 Uhr feiert der Verein nämlich seinen 65. Geburtstag.

Dass dieses Unterfangen schwer wird, dessen ist sich der Mühlhausener Trainer bewusst. Er kann den Gegner zwar noch nicht so recht einschätzen, weiß aber, dass sie sich nach dem Abstieg neu formiert und einige gute Spieler geholt haben.  Und wenn „Hardi“ auf seine eigene Mannschaft schaut, dann kann er zwar 15 Leute aufbieten, muss mit Kloeter, Volkmer un Pfeffer aber auf gestandene Spiele verletzungsbedingt verzichten.  Pannek hat zwar nach langer Pause wieder trainiert, verspürte aber wieder Probleme im Adduktorenbereich. Allenfalls wird er auf der Bank sitzen. So muss er auf die jungen Garde setzen, die zuletzt auch schon zum Einsatz kam. Sinnigen vertraut ihr, weiß aber auch, dass sie noch ihre Zeit braucht.

Mit den Brüdern Manuel und Rene Stiepermann kann der SSV-Coach nur auf zwei Spitzen setzen, denn Kloeter muss noch passen und Ellerkmann ist erst wieder aus dem Urlaub zurück gekehrt. Dennoch soll der entsprechende Druck entwickelt werden, und zwar über die Außenpositionen. Das können sowohl Kwiotek, Moussa  als auch Krahn. Wen der Trainer ins Tor stellt, das bereitet ihm derzeit noch Kopfzerbrechen. „Mit Gregorz und JR. Stiepermann stehen mir zwei exzellente Torhüter zur Verfügung, eine schwere Entscheidung“, sagt er.

Mit der Saisonvorbereitung ist Hartmut Sinnigen weitgehend zufrieden, wenngleich er seine Mannschaft noch nicht bei hundert Prozent sieht. Doch das aktuelle Leistungsvermögen soll zumindest für eine Punkteteilung reichen. Vielleicht wird es ja auch noch zu ein bisschen mehr.

Bild: Soll mit Druck über Außen kommen. Nick Kwiotek (li.)

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