SpVg Bönen will sich nicht mehr um Masters-Vorrunde bewerben

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Fußball: Der Turniererfolg und der direkte Weg zur Endrunde mit dem 3:0-Finalsieg gegen TSC Kamen nahm dem Vorstand der SpVg Bönen nicht den Blick von den Realitäten. Es gab bei der Vorrunde des Warsteiner Masters Negatives, mehr als den Verantwortlichen des A-Kreisligisten lieb war. Das Finanzielle: In der MCG-Sporthalle sind beileibe nicht die Einnahme-Möglichkeiten wie in der größeren Goethe-Sporthalle gegeben. Die Veranstaltung an den beiden Samstagen hat sich nicht getragen. Was aber noch übler aufstieß, war das Verhalten von Spielern und Zuschauern. Auf dem Spielfeld und auf den Tribünen gab es unschöne Szenen. Die Emotionen entzündeten sich meistens an den Entscheidungen der Schiedsrichter und dann auch noch an der Turnierleitung. Es gab hitzige Diskussionen, Wortgefechte bis hin zu den Vorwürfen, dass die Schiri dazu beitragen würden, wonach der Spielvereinigung so der Weg zur Endrunde geebnet würde.

Einhelliger Tenor im Vorstand der SpVg Bönen um den Vorsitzenden Peter Hahnemann: „So macht das keinen Spaß mehr.“ Auch der Imageschaden sei nicht von der Hand zu weisen. Die Konsequenz: Die SpVg Bönen wird sich im nächsten Jahr nicht mehr um die Ausrichtung einer vierten Masters-Vorrunde bewerben.

Bild: Der Vorstand der SpVg Bönen, hier die Vorsitzenden Ulrich Schenk und Peter Hahnemann (re.), will zukünftifg auf die Austragung der Masters-Vorrunde verzichten.

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