Sportausschuss gibt grünes Licht für neue Sportstätten

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Allgemein: Grünes Licht vom Sportausschuss der Stadt Unna für zwei neue Sportstätten im Stadtgebiet. Einstimmig votierten die Mitglieder für das Bauvorhaben Sportpark Unna-Süd und für den Umbau der Sportanlage an der Sonnenschule in Massen.

Schon im Juni diesen Jahres kann in Massen mit den Bauarbeiten begonnen werden. Während der Aschenplatz bei den Umbauarbeiten weiterhin für den Spielbetrieb  genutzt werden soll, wird der bestehende Rasenplatz in 1,5 Kunstrasenplätze umgewandelt. Anschließend soll auf dem Aschenplatz eine Grünanlage entstehen mit einer Finnenbahn, die öffentlich zugänglich ist (wir berichteten). Mitglieder der SG Massen, die den neuen Kunstrasenplatz zusammen mit der Sonnenschule nutzen werden, weilten unter den Besuchern der öffentlichen Sitzung im Rathaus und hörten aufmerksam zu. Marc Vertgewall, Hauptgeschäftsführer der SGM, nahm die Empfehlung des Sportausschusses pro Umbau Sportanlage an der Sonnenschule natürlich wohlwollend zur Kenntnis. „Wir freuen uns auf die neue Stätte“, sagte er, „wir werden auch tatkräftig bei der Fertigstellung mithelfen. Wir sind sicher, das wird unserem Verein einen weiteren Schub geben.“

Während das Bauantragsverfahren für den Umbau an der Sonnenschule bereits läuft, ist man beim Neubau des Sportparks Süd noch nicht so weit. Herbert Vennegeerts vom Herdecker Planungsbüro – die Firma baute bereits die Kunstrasenplätze beim SSV Mühlhausen und Königsborner SV – informierte die Mitglieder des Sportausschusses über das Bauvorhaben. Demnach sollen auf der 26.000 Quadratmeter großen Grünfläche 1,5 Kunstrasenplätze, Vereinsheim, Tribüne, Flutlichtanlage, Parkplätze und Bolzplatz gebaut werden. Vennegeerts: „Hier kann dann bis zur 4. Liga gekickt werden.“  Voraussetzung für dieses Bauvorhaben ist jedoch der Verkaufserlös des Sportplatzes an der Weberstraße. Ebenso soll dazu die Sportanlage „Hertinger Tor“ frei gegeben werden.

Auch Vertreter der Vereine Rot-Weiß Unna und Blau-Rot Billmerich, die als möglicher Fusionsclub den Sportbetrieb im Sportpark Unna-Süd voraussichtlich dort aufnehmen werden, wohnten der Sitzung des Sportausschuses bei. RWU-Vorsitzender Jörg Schmidt monierte allerdings, dass man beide Vereine bisher nicht mit in die Planungen einbezogen habe. „SG Massen hat man in alles eingeweiht, wird sind bisher außen vor geblieben. So geht das nicht.“

Während das Abstimmungsergebnis im Sportschuss für beide Bauvorhaben als Empfehlung anzusehen ist, wird sich am 07. März der Hauptausschuss damit beschäftigen und endgültig soll am 21. März der Rat der Stadt Unna darüber entscheiden. Im Bild: (v.li.) Paul Raupach, Vorsitzender Sportausschuss; Uli Seliger (Leiter Sportservice) und Markus Kampmann (Sportservice).

 

4 Kommentare

  1. Ich glaube es hackt! Da will dieser Märchenverein von RW Unna auch noch ein Mitspracherecht haben, wenn die Stadt Unna diesem Verein schon einen Sportplatz hinstellt, wo man sich alle Finger nach lecken kann. Das ist an Unverschämtheit ja kaum zu überbieten. Das die SG Massen befragt wird, ist jawohl klar. Immerhin wird der Platz direkt auf dem alten Platz gebaut. Da müssen ja auch einige organisatorische Dinge abgeklopft werden. Ich denke nicht nur ich bin der Meinung, dass RW Unna einen solchen Sportplatz überhaupt nicht verdient hat. Unabhängig davon, dass dieser Verein nur Kreisliga C spielt. Auch wenn es eine Fusion mit Blau-Rot Billmerich gibt. Ich an Billmerichs Stelle würde mir das sowieso sehr gut überlegen.

  2. Wie feige muß man sein, solch einen Kommentar gegenüber RW Unna abzugeben, auch die Veröffentlichung halte ich für unfair, ohne Hintergrundwissen und proletenhaft . Mit welchem Einsatz und Arrangement der Vorstand bzw alle Tätigen im Verein, die genannte Unverschämtheit von diesem …….Asterix…..Frechheit

  3. Leider wurden Satzteile verschluckt:hinter Verein sollte stehen:Ihren Aufgaben nachgehen unter den Gegebenheiten , jeder der meint mithelfen zu können und es besser zu machen ist eingeladen

  4. Damit man mich da nicht falsch versteht: Ich gönne der SG Massen und auch den Vereinen RW Unna und BR Billmerich ihre zukünftigen Rasenplätze.

    Kritisch sehe ich nur, dass dann alle Unnaer Stadtgebiete (Königsborn, Massen, Unna-Süd, Mühlhausen) ihren Kunstrasenplatz haben, während östlich von Mühlhausen Lünern und Hemmerde leer ausgehen.

    Da sehe ich dann doch deutliche Wettbewerbsnachteile, da die Rasenplätze zwischen November und März meist selten bespielbar sind und teilweise in schlechtem Zustand sind. Auch dort spielen derzeit vier Senioren-, zwei Altherren- und sieben Jugendteams.

    Für Trainer und Verantwortliche wird es so sicher nicht leichter den klaren Aufwärtstrend gerade im Juniorenbereich weiter fortzusetzen.

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