Spitzenreiter cleverer und präziser in seinen Aktionen

277

Fußball-Landesliga 3: SpVgg Horsthausen – SuS Kaiserau 4:0 (3:0). Spitzenreiter Horsthausen stoppte die Siegesserie von Kaiserau. Eine unter dem Strich verdiente Niederlage, vielleicht um ein, zwei Treffer zu hoch. Die Schwarz-Gelben konnten ihre zuletzt guten Ergebnisse nicht bestätigen, auch nicht ihre Leistungen und mussten sich zum zweiten Mal in dieser Saison geschlagen geben. Immerhin ist man noch auf Rang sieben im Tabellenmittelfeld platziert, noch mit genügend Abstand zu den fünf Abstiegsplätzen.

SuS-Keeper Lukas Beßmann musste nach 13 Minuten erstmals hinter sich greifen. Vorausgegangen war ein Ballhinundhergeschiebe, kein Klärungsversuch. Horsthausen verwertete das zur Führung. Dem zweiten Gegentreffer ging ein Fehler im Spielaufbau voraus. In dieser Phase hätte der Unparteiische nach einem Foul an Timo Milöcarek auch auf den Elfmeterpunkt zeigen können. Kein Pfiff. Marc-Simon Stender vertändelte eine gute Gelegenheit. Und dann ein individueller Fehler in der Abwehr ermöglichte den Gastgebern gar das 3:0. Damit war die Begegnung schon zu Ungunsten der Lange-Elf gelaufen. Der Elfer zum 0:4 war ein zusätzlicher „Schönheitsfehler“.

SuS-Trainer Jörg Lange: Wir alle sind natürlich enttäuscht. Wir hatten uns beim Spitzenreiter schon was ausgerechnet. Doch man muss sich auch eingestehen, dass der Gegner cleverer agierte. Und wir konnten nicht an unsere guten Leistungen aus den letzten Spielen anknüpfen. Wir waren zu wenig überzeugend in unseren Aktionen. Da wurden unsere Angriffe nicht gut genug ausgespielt. Bei den Gegentoren haben wir uns teilweise zu naiv angestellt. Horsthausen war uns mit präziserer Spielweise überlegen. Ich mache der Mannschaft jedoch keinen Vorwurf. Immerhin haben wir gegen den Topfavoriten der Liga gespielt.

SuS: Beßmann, Kollakowski, Barry (37. M. Schuster), Manka, Stöwe, ‚Pfahl, Schulz, Schriefer (83. L. Schuster), T. Milcarek, Friede (73. Aktas), Stender.
Tore: 1:0 (13.) Aydin, 2:0 (27.) Dilek, 3:0 (37.) Jubt, 4:0 (77.) Jubt Strafstoß.

Bildzeile: SuS-Torhüter Lukas Beßmann (li.) konnte die vier Gegentore nicht verhindern.

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.