Spielabbruch in der Hellwegsporthalle – Hohenlimburg verweigert Fortsetzung des Spiels in Schlussminuten

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Handball, Verbandsliga Frauen: Königsborner SV II – HSG Hohenlimburg 26:16 (17:12) abgebrochen. Bis zur 49. Minute sah es in der Hellwegsporthalle nach einem normalen Handballspiel aus. Die zweiten Damen des KSV waren klar auf der Siegerstraße und führten gegen den Gast sicher mit 26:16. Die Mannschaft von Trainer Fabian Kuropka zeigte ein beherztes Spiel und vor allem Doreen Hülsewede , mit acht Treffern erfolgreichste Schützin des KSV, war es, die die sich die bietenden Lücken nutzte und immer wieder erfolgreich war. Im Tor zeigte Hannah Maidorn eine gute Leistung und so schien alles seinen Weg zu gehen.

Dann wurde jedoch eine Spielerin des KSV gefoult und lag mit starken Schmerzen auf dem Boden. Der Vater der Spielerin sprang von der Tribüne auf die Platte, immerhin eine Höhe von mindestens zwei Metern, und lief zu seiner Tochter. Der Ordnungsdienst des KSV, immerhin vier Ordner waren vom KSV aufgeboten, hatte keine Chance einzugreifen.

Der Vater behandelte seine Tochter und führte diese vom Spielfeld zur Auswechselbank des KSV. Auf diesem Weg soll er einige Spielerinnen der Gäste beleidigt haben. Der Vater wurde vom Ordnungsdienst der Halle verwiesen. Er verließ diese auch, nachdem er die Erstversorgung seiner Tochter beendet hatte.
Die Schiedsrichter sahen nun keine weiteren Behinderungen mehr und wollten das Spiel fortsetzen. Doch zum Erstaunen aller beendete der Trainer der HSG, wohl auf Anraten seines Vorstandes, die Begegnung und die Mannschaft verließ das Feld.
Jetzt hat der Landesspruchausschuss des Handballverbandes Westfalen sicherlich über die Spielwertung zu befinden.

Königsborner SV SV: Maidorn, Ruhfaut, N. Hering, Hülsewede 8, A. Hering 3, Kayser 2, Benna, Wehnert 6 (4/4), Gutzeit, Fisher, Weinkopf 2, Krollmann 1, Halstenberg 1, Eckey 2.

Bildzeile: Fabian Kuropka, Trainer des Königsborner SV II, war über die Reaktion der Hohenlimburger perplex – und nicht nur er.

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