Sicherheitsgründe ausschlaggebend für Spielverlegung

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Fußball: Mit Erstaunen nahm der heimische Fußball die Argumentation von Staffelleiter und Verband zum Thema Spielortwechsel im vorentscheidendem Spiel der Bezirksliga Gruppe 8 zwischen TuS Hannibal Dortmund und dem VfL Kemminghausen zur Kenntnis. Wie berichtet wurde aus Sicherheitsgründen die Partie durch Staffelleiter Lothar König (Dortmund) vom Ascheplatz des Hoeschparks auf den Kunstrasen des TSC Eintracht Dortmund an der Viktor-Toyka-Straße 6 verlegt. „Wir schätzen die Tätigkeit von Lothar König als Staffelleiter sehr, aber die Annahme, dass es für einen Verein (VfL Kemminghausen), der ständig auf Kunstrasen trainiert und seine Heimspiele auf diesem Geläuf absolviert, kein Vorteil ist, wenn statt auf Rasen oder Asche auf dem Kunstgrün gekickt wird, halten wir für nicht nachvollziehbar“ so Wethmars Sportlicher Leiter Rolf Nehling. Der Verbands­meinung von Thomas Berndsen (FLVW) „dass es im Sinne des Fußballs sein muss, dass solche Spiele auf Kunstrasen und nicht auf Asche stattfinden und dadurch die Verlegung regelkonform ist“ stimmt man in Wethmar und Werne nur bedingt zu. Der Verband hat in Punkt X.7 der Durchführungsbestimmungen der Saison 2014/2015 (gem. § 50 SpO/WFLV für die überkreislichen Herren- und Frauen-Ligen des FLVW) eine grundsätzliche Reihenfolge der „Platzwertigkeit“ festgelegt:

  1. Rasenplatz
  2. Kunstrasenplatz
  3. Hartplatz

„Insofern wäre eine Ansetzung auf einem Naturrasenplatz, der den Sicherheitsbe­langen Rechnung trägt, unseres Erachtens die sportlich faire Lösung gewesen“ so noch einmal Rolf Nehling.

Bild: Staffelleiter Lothar König

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