SGM – HSG: Vorfreude in beiden Teams auf das Unnaer Stadtderby

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Handball-Bezirksliga: SG Massen – HSG Unna (Fr. 20 Uhr Sporthalle Schillerschule). Derbytime in der Kreisstadt. Es ist zwar kein Topspiel, wenn der Fünfte gegen den Achten der Tabelle antritt, aber immerhin stehen Prestige und Image im Vordergrund und wenn man soll will, geht es auch um die Nummer eins im Handball in Unna. In beiden Teams herrscht eine gewisse Vorfreude. „Vor einer vollen Tribüne zu spielen, das macht doch Spaß“, freut sich auch Massenes Coach Mike Rothenpieler auf die Partie.

Er konnte wegen eines Trauerfalles in der Familie in dieser Woche nicht die Trainingseinheiten leiten, ist aber von seinem Co Heiko Hellmann über alles unterrichtet worden. So weiß er, dass C. Diste wieder auflaufen kann, Hampel dagegen verletzt ausfällt. „Wir wollen Dritter werden“, bestätigt Rothenpieler noch einmal das Saisonziel. Zwar gab es zuletzt einen Rückschlag in Hamm (29:35 beim Hammer SC), aber der Rückstand zum dritten Rang beträgt nur einen einzigen Zähler. „Von daher wollen und müssen wir gewinnen“, fordert der Massener Coach. Er wird in der kommenden Saison weiter auf dem Trainerstuhl bei der SGM sitzen. 95 Prozent der Spieler bleiben ebenso, das haben die bisherigen Gespräche ergeben. „Zwei sind noch fraglich“, klärt Mike Rothenpieler auf, „aber auch bei ihnen geht die Tendenz dahin, dass sie bleiben wollen.

Aufgrund der Tabellenkonstellation (Achter) könnte die HSG unbeschwert aufspielen, „Nach unten oder nach oben geht nicht mehr viel“, glaubt HSG-Coach Michael Engelhardt, „es sind noch acht Spiele bis zum Saisonende zu bestreiten. Wenn wir noch zwei gewinnen, dann dürfte nichts mehr anbrennen.“ Er selbst möchte sich auch vernünftig von der HSG verabschieden. Wie berichtet trennen sich zum Saisonende die Wege von Engelhardt und der HSG.  „Mausi“ will nach eigenem Bekunden auf jeden Fall weiter im Trainergeschäft bleiben, machte kürzlich seinen Trainer B-Schein.

Von seiner Stammformation fehlt Torhüter Wigger, dafür hilf Keller aus der A-Jugend wieder aus.  Zhuganets steht nicht zur Verfügung, Hoffmann kehrt dagegen in den Kader zurück und der zuletzt angeschlagene Muhr sollte auch wieder fit sein. Der HSG-Coach ist zuversichtlich. „Die letzten beiden Erfolge haben sicherlich  das Selbstvertrauen gestärkt. Bei TuRa haben wir toll überrascht, zuletzt gegen Menden haben wir zwar auch gewonnen, aber nicht so überzeugt. Auch in Massen sollte was möglich sein.“

Bild: Die SGM will im Unnaer Stadtduell die Nummer ein bleiben.

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