SGH Unna Massen wirft Oberligisten HC TuRa aus dem Pokal-Wettbewerb

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Handball, Hellweg-Kreispokal Männer: SGH Unna Massen – HC TuRa Bergkamen 28:22 (13:13). Der Oberligist TuRa ist raus aus dem aktuellen Pokalgeschehen. Mit einer insgesamt unbefriedigenden Leistung musste man sich gegen die zwei Klassen tiefer angesiedelten Kreisstädter verdient geschlagen gaben. Am Ende war es sogar blamabel für die Gäste, ein verdienter Lohn dagegen für eine engagierte Vorstellung der SGH.

Die TuRaner, wie angekündigt mit einer Mischung aus erster und zweiter  Mannschaft – immerhin gehörten sieben Spieler zum Oberliga-Kader -, lagen von Beginn an hinten. Zwar schaffte man nach zehn Minuten ein 5:5 und zur Halbzeit ein 13:13, aber nach der Pause wurde es deutlich. P. Stennei brachte seine Farben vorentscheidend 21:14 in Führung (40.). Zwar kam Bergkamen acht Minuten später auf 23:20 heran und Wefing verkürzte sogar auf 24:22 (53.). Doch die Leistung reichte insgesamt nicht. Am Ende stand ein deutliches 28:22 auf der Anzeigetafel in der EBG-Sporthalle.

Matthias Uhlenbrock (SGH): Den Grundstein zu unserem Sieg haben wir in der Abwehr gelegt. Wir haben vor allem Trost unter Kontrolle gehabt. Das war ganz entscheidend. Wir haben den großen Abwehrblock von TuRa auseinander gezogen, richtig geackert und auch verdient gewonnen.
Lars Stratmann (TuRa): Unna Massen hat verdient gewonnen. Der eine oder der andere aus der Oberliga-Mannschaft hat eine enttäuschende Leistung gezeigt. Was wir alles verballert haben, das geht gar nicht. Mehr will ich eigentlich nicht zum Spiel sagen.

SGH: S. Keller, J. Keller; A. Biernat 1, Lichte 2, P. Stennei 9, Bottner 7, Flammang 1, Traue, M. Biernat, Krause 3, T. Braach 5
TuRa: Körner, Roßfeldt 6, Ogar, Webers 4, Fülber, Wefing 6, Trost 2, Prodehl 2, Quadron, Rotert 2.

Bildzeile: Tim Braach wird in dieser Szene nur halbherzig vom Bergkamener Jan Rotert angegriffen. Halbherzig so kann man die Aktionen des Oberligisten insgesamt beschreiben. Wesentlich angagierter der Auftritt der SGH. Das führte letztlich auch zum verdienten Sieg.

 

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