SG Massen holt Pierre Szymaniak an die Sonnenschule

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Fußball: Er ist zurück im (Fußball-)Heimatkreis. Pierre Szymaniak wechselt vom Oberligisten ASC Dortmund zum Bezirksligisten SG Massen. Im Dortmunder Fußballkreis war es seit Dienstag ein mehr als offenes Geheimnis. Jetzt ist der Winterwechsel des 29-jährigen Mittelfeldspielers perfekt.
Pierre Szymaniak kommt mit der Empfehlung von 100 Oberligaspielen an die Sonnenschule. Seit Winter 2017 hat er dem Spiel des Oberlisten ASC 09 Dortmund seinen Stempel aufgedrückt. In Unna hat er bereits für den SSV Mühlhausen zu Westfalen- und Landesligazeiten gekickt. Im Winter also der Schritt in den schönsten Stadtteil Unnas. Seine fußballerischen Anfänge machte Szymaniak beim SuS Lünern und danach beim SuS Kaiserau.
„Pierre und ich kennen uns jetzt seit mehr als 25 Jahren, wir sind zusammen in den Kindergarten gegangen und haben zusammen beim SuS Lünern angefangen Fußball zu spielen. Deshalb bin ich froh, dass wir endlich wieder Seite an Seite für den Erfolg der SG Massen streben. Pierre hat in den Gesprächen deutlich gemacht, dass er in Massen weiterhin sportlich erfolgreich aktiv sein will. Außerdem befindet sich Pierre im besten Fußballalter und wird uns helfen, unsere Ziele noch ambitionierter zu formulieren. Für den Verein SG Massen ist Pierre Szymaniak sportlich und menschlich der Hauptgewinn“, frohlockte Abteilungsleiter Roman Spielfeld.

Cheftrainer Marco Köhler freut sich indes auf die Zusammenarbeit: „Überragend ist glaube ich das Wort der Stunde in allen Belangen für diesen Transfer. Überragender Junge, überragender Fußballer und überragender Transfer für den Verein SG Massen. Er wird die Mannschaft hundertprozentig nochmal auf ein neues Level heben mit seiner Art Fußball zu verstehen, mit seinen Entscheidungen und Lösungen in engen Räumen, diesem unfassbar hohen Maß an Zielstrebigkeit und dem unbedingten Willen den Ball in den eigenen Reihen zu haben. Er ist unglaublich kreativ und kann im Zentrum so gut wie jede Position, offensiv wie defensiv, perfekt ausfüllen.“

Und Köhler weiter: „Aber eigentlich muss ich Über seine fußballerischen Fähigkeiten nicht viel sprechen. Ich meine, wir reden hier über jemanden, der in seiner Karriere noch nie in der Bezirksliga gespielt hat, nur oberhalb. Das alleine ist ein Statement, das für sich spricht. Ganz nebenbei wird er mit seiner Art der Stimmung in der Mannschaft und Kabine auf jeden Fall zuträglich sein. Als wir uns vor über acht Jahren fußballerisch voneinander verabschiedet haben, haben wir uns versprochen, irgendwann wieder zusammen spielen zu wollen. Ohne zu wissen was kommt oder wie lange es dauern würde. Dass es jetzt nach dieser langen Zeit endlich funktioniert hat, ist einfach eine mega Sache. Auch für uns beide persönlich.
Wir müssen uns ja auch nichts vormachen: es ist ja auch nicht so, dass er keine Auswahl an anderen Angeboten gehabt hätte, sondern er hat sich bewusst für die SG Massen und damit einen Freundschaftsdienst entschieden. Das ist in der heutigen Zeit selbst im Amateurfußball nicht mehr so selbstverständlich wie es klingt und nötig mir absoluten Respekt ab.
Ich glaube, Pierre möchte einfach wieder Fußball spielen und Spaß haben. So habe ich ihn kennengelernt und so wird er sich, sobald es wieder funktioniert, bei uns präsentieren.
Wir haben ambitionierte Ziele und Pierre wird uns auf dem Weg dahin definitiv besser machen!
Deswegen: Herzlich willkommen Pierre! Ich freue mich riesig auf die Arbeit und Zeit mit ihm. Für diesen Neuzugang können sich alle Beteiligten auf die Schulter klopfen.“
Bildzeile: Trainer Marco Köhler und Abteilungsleiter Roman Spielfeld begrüßen Pierre Szymaniak bei der SG Massen.

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