Sebastian Hahne schockt Oberligisten in der Schlussminute

Sebastian Hahne schockt Oberligisten in der Schlussminute

Fußball, Achtelfinale Krombacher-Kreispokal: Holzwickeder SC – Hammer SpVg 2:1 (1:1). Besser kann man es nicht machen – wohlgemerkt zeitlich gesehen. Buchstäblich in der Schlussminute erzielte der Holzwickeder Sebastian Hahne den 2:1-Siegtreffer. Dem Favoriten aus Hamm blieb nur noch der Anstoß, doch in der Vorwärtsbewegung kam schon der Schlusspfiff. Jubel im Holzwickeder Lager, eher betretene Mienen beim Verlierer. Pokalverteidiger HSC steht im Viertelfinale und muss sich hier am 5. Oktober mit Bezirksligist TSC Hamm messen. Es war am Ende ein nicht unverdienter Sieg für die Gastgeber, die nach der Pause das Kommando übernahmen und zu Chancen kamen. In der 51. Minute hatten sowohl Yannis Schwarze und Hahne den Ausgleich auf dem Fuß. Schwarze traf den Pfosten und im zweiten Anlauf scheiterte Hahne. Für den fälligen Ausgleich sorgte Mirco Gohr, der sich an der 16m-Linie durchsetzte, einen Haken schlug und abzog. Der Ball war drin. 1:1 (60.). Sieben Minuten später hatte Hahne ebenfalls die Chance zum 2:1, doch sein Schuss ging knapp daneben. Besser, ja abschlussstark, machte er es in der Schlussminute: Er bekam im Mittelfeld den Ball zugespielt, lief und lief und zog von gut 16 Metern mit links ab – und der Ball sauste unten ins rechte Eck. Das war der Sieg. Wie gesagt spät, aber nicht unverdient. Und die drohende Verlängerung, auf die man sich schon eingerichtet hatte, blieb beiden Mannschaften erspart.

Trainerstimmen
Axel Schmeing (HSC): „Das war ingesamt eine gute Leistung von uns. Wir sind unglücklich in Rückstand geraten, eher ein Zufallsprodukt von Hamm und zudem von uns abgefälscht. Mit zunehmender Spielzeit wurden wir gleichwertig, hatten sogar mehr Spielanteile. Den Sieg haben wir erzwungen.  Hamm hat vor allem im zweiten Durchgang mit langen Bällen operiert. Richtig in Gefahr sind wir dadurch nicht mehr geraten.  Für den Siegtorschützen Hahne habe ich mich besonders gefreut.“
Sven Hozjak (HSV): „Von der letzten Anfangsformation waren nur zwei Spieler dabei. Wir sind bewusst das Risiko eingegangen, mit Spielern anzufangen, die noch Nachholbedarf haben. Dass das schwierig werden konnte, das war uns bewusst. Einigen Spielern ist dann zunehmend auch die Kraft ausgegangen. Ihnen sind derzeit die Grenzen aufgezeigt worden. Man muss aber auch sagen, dass es Holztwickede gut gemacht hat. Das Pokal-Aus ist für uns kein Beinbruch. In de Meistrschaft wollen wir an die zuletzt guten Leistungen anknüpfen.“

HSC: Homann, Schwarze, Bouasker, Grasteit, Mertens, Schultze, Hahne, Dupke (68. Duwe), Gohr (78. Kurgan), JHibbeln (90. Pfaff), Kaiser.
HSV: Sandhowe, Frank, Lindner, Dieckmann, Terzicik, Da. Gataric (56. Kisker), Tavares, Thume, Mrowiec, Loheider, Born (70. Mooy).
Tore: 0:1 (9.) Loheider, 1:1 (60.) Goth, 2:1 (90.) Hahne.

Bild: Der HSCer Dominik Dupke machte ein gutes Spiel im Mittelfeld.

 

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