Samir Zulfic trifft und trifft

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Fußball-Bezirksliga: Mit dem 2:0-Heimerfolg über Alemania Scharnhorst hält der VfL Kamen weiter Tuchfühlung zum Führungsduo. Es war der erwartete Dreier, den VfL-Coach Torsten Lenz eingeplant hatte. Er hatte seine Mannen vor dem Anpfiff vor Überheblichkeit gewarnt, doch das müssen sie  wohl erst zehn Minuten nach dem Anpfiff verinnerlicht haben. Dann traf Zufic (Bildmitte)  mit seinem 18. Saisontreffer und acht Minuten später Pötter.

Das war’dann, denn fortan tat der VfL sehr zum Unwillen der Trainer nur noch das Nötigste. Lmcademali konnte krankeitsbedingt nicht antreten und Bilgic ist jetzt im Aufbautraining.  

Das ist schon bemerkenswert: Der VfK Weddinghofen kann die Niederlagenserie nicht stoppen, behält aber eine gute Stimmung im Team. Zwar gab  es dafür in den letzten drei Spielen nur einen Zähler in Wethmar, aber das Leistungsbarometer steigt unverkennbar. Gegen Brackel zuletzt hatte sich Trainer Olaf Barnfeld nichts ausgerechnet, dennoch lieferte der Tabellenletzte vom Häupenweg dem Ligaprimus ein beherztes  Match – und mit etwas Glück wäre auch ein Torerfolg möglich gewesen. „Wir haben uns in diesem Spiel nie aufgegeben und werden das auch weiterhin nicht  tun“,  verspricht der VfK-Coach. Co-Trainer Carsten Schrader wird wohl weiter das Tor hüten, weil  Fuhrich gerade operiert wurde, Thomas sich abgemeldet hat (Beruf) und Mosert im Aufbautraining ist

Vorgabe verfehlt: In den beiden letzten Spielen in Scharnhorst und Werne wollte der SuS Kaiserau nach den Worten von Trainer Patrick Rakoczy sechs Zähler einfahren.  Enttäuschend, am Ende war es nur einer und ließ die Schwarz-Gelben der Abstiegszone bedrohlich näher kommen. Zwar hatten die Kaiserauer in beiden Spielen reichlich Torgelegenheiten, aber getroffen haben sie nicht. Oder doch: Wilmans bugsierte die Lederkugel in Werne in das eigene Tor. Der entscheidende Treffer.  Rakoczy bemängelte vor allem die mangelhafte Einstellung einzelner Spieler.

4:1 gegen Holzen-Sommerberg gewonnen, aber richtig zufrieden war Marko Barwig, Trainer des FC TuRa Bergkamen nicht. „Wir hätten mehr für unser Torkonto tun können“, meckerte er. Zudem verlor man Daniel Berndt bereits nach einer halben Stunde durch eine völlig unnötige Rote Karte (Nachtreten). Entscheidender Mann auf dem Platz war einmal mehr Torjäger Engin Duman als dreifacher Torschütze. Barwig hakte den Dreier als Pflichtsieg ab.

Eine halbe Stunde benötigte der Königsborner SV, um ins Spiel gegen den Hörder SC zu finden. Dann wurde der quirlige Ricardo Cafaro zwei Mal regelwidrig gebremst und es gab Elfer. Beide Male lief Darius Ruzok an, beide Male zielte der links oben in Winkel – unhaltbar. Und als Tobias Retzlaff den dritten Treffer, den KSV-Coach Frank Griesdorn vehement gefordert hatte, nachlegte, war die Partie eigentlich entschieden, wenngleich Hörde noch zum Anschlusstreffer kam. Mit seiner Notelf war Griesdorn im großen und ganzen zufrieden. In dieser Woche könnte sich noch die Trainerfrage klären. Bekanntlich engagiert sich „Bronco“ nur bis zum Saisonende.  

SV Langschede begegnet nach BSV Menden am Sonntag mit Westfalia Soest dem nächsten Spitzenclub der Bezirksliga 7.  Diese Gegner kommen offensichtlich noch zu früh, denn der SVL sucht derzeit noch nach der Winterpause nach der richtigen Form. In Menden zog man sich wesentlich besser aus der Affäre als noch im Hinspiel. Das nötigte auch Mendens Trainer Ellbracht Respekt ab. Kandler (Bänderdehnung) und Kulinski (krank) fehlten. Immer besser zurecht kommt Neuzugang Tim Richter.   

 

 

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