Saisonsieg Nummer sechs für die TuRa-Damen

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Handball, Frauen-Oberliga: HC TuRa Bergkamen – TV Arnsberg 27:22 (15:8). Den erwarteten Heimerfolg landeten die Bergkamener Frauen gegen Schlusslicht Arnsberg. Saisonsieg Nummer sechs und damit festigte man den achten Platz im Tabellenmittelfeld. Auf keinen Fall wollten die TuRa-Damen nach den Vorgaben von Trainer Ingo Wagner den Gegner unterschätzen – und so ging seine Mannschaft auch die Begegnung an.

Nach zehn Minuten stand bereits eine 10:2-Führung an der Anzeigetafel in der Friedrichsberg-Sporthalle. Ausdruck einer konzentrierten Leistung und einer guten Torfrau Vivi Meier. Ingo Wagner: „Wir standen auch gut in der Deckung, sind gute Gegenstöße gelaufen und haben viel Tempo aus der 2. Welle gemacht.“ Dann kam ein kleiner Bruch in das Bergkamener Spiel, wo man drei, vier Tore in Serie kassierte und der Gegner auf 10:5 heran kam. In dieser Phase hatte der Bergkamener Coach einige Wechsel vorgenommen, machte sie dann aber wieder rückgängig. Zur Pause führten die Gastgeberinnen verdient  „mit sieben“.

In der 2. Halbzeit entwickelte sich ein „unschönes Spiel“ mit vielen Unterbrechungen. TuRa konnte kein Tempo aufnehmen, spielte auch sehr oft in Unterzahl und verlor mit Rot gleich nach der Pause Sophia Jaworski. Wagner: „Sie hat uns vorne im Angriff weh getan. Wir haben dann gefühlt 2. Halbzeit in Unterzahl gespielt. Neun Siebenmeter pfifffen die Schiri gegen uns.“ Ein Manko im TuRa-Spiel war zudem, dass man teilweise die Angriffe zu früh abschloss. Und: Arnsberg nahm zwei, drei Bergkamenerinnen „kurz“. Arnsberg konnte verkürzen und in Minute 55 stand es nur noch 24:21. Doch mehr ließ Bergkamen nicht mehr zu. Zugute kam den HCT-Frauen, dass sie zuvor gut trainiert hatten, was sich offenkundig während der 60 Minuten und vor allem in der Schlussphase auch bemerkbar machte.

Ingo Wagner abschließend: „Wir haben uns nach einer Viertelstunde zu früh dem Gegner angepasst. Wenn wir nach dem 10:1 weiter unseren Streifen runtergespielt hätten, wäre das Ergebnis nach der Halbzeit noch deutlicher ausgefallen. Dann hätte es zehn für uns stehen müssen. Dann hätten wir auch ein ordentliches Spiel gemacht. Es war schwierig, sich auf die Schiedsrichter einzustellen. Eine tolle Szene hatte Jenny Kullmann, die durch die gesamte Arnsberger Abwehr gelaufen ist und zum super Torerfolg kam.“

HC TuRa: Meier, Schöße, Rohlf, Jaworski, Kullmann, Axtmann, Brügger, Holz, Krogull, Heinrich, Mariotti,, Mende-Kamps, Seehagen.

Bild: Jenny Kullmann (li.) erzielte nach einem herrlichen Solo einen spektakulären Treffer.

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