RSV Unna glänzt in der neuen Bildschirm-Bundesliga – Vordere Ränge in der ersten Austragung

238

Radsport:  E-Rennen sind derzeit die Alternative im Radsport zu den ausgefallenen Freiluftveranstaltungen. Über das Computerprogramm Zwift gehen die Streckenverhältnisse und die Daten der auf elektronisch vernetzten Heimtrainern sitzenden Wettkämpfer in die Platzierung auf dem Bildschirm ein und vermitteln so ein realistisches Renngeschehen.

Seit Wochen schon starten die Sportler des RSV Unna in den international offenen Internet-Rennen des Österreichischen Radsportverbandes. Nun hat auch der Bund Deutscher Radfahrer über die German Cycling Akademie eine Bundesligaserie gegründet und das erste Internet-Rennen veranstaltet. Mit Startern aus Norwegen, Belgien, Niederlande und Italien war direkt eine  internationale Besetzung gegeben. Im Männerrennen gingen über 250 Sportler auf einer schweren Rundstrecke über die Distanz von 47 Kilometern an den Start. Leider wurde in der Start- und Ergebnisliste keine Unterscheidung nach Elite- und Mastersklasse vorgenommen. So platzierten sich die RSV-Starter Tobias Müller und Martin Brechmann im Mittelfeld um Platz 30 der Gesamtwertung  und kamen in ihrer Mastersklasse  unter die ersten 10. Benjamin Jungbluth kam im Hauptfeld ins Ziel.

Kein Unterschied in der Start- und Ergebnisliste der Nachwuchswertung

Auch die Start- und Ergebnisliste der Nachwuchswertung unterschied leider offiziell nicht nach der üblichen Altersklasseneinteilung, da auch Sportler ohne Lizenz zugelassen waren. So mussten die Trainer mühsam eine eigene Ergebnisauswertung vornehmen. Vom RSV Unna hatten mit Daniel Hüner, Paul Zink, Lasse Schenkmann, Max Geppert, Tom Wendel, Jonathan Müller, David Sechmann, Sebastian Kowolik, Marc Nentwich und Marie Wember zehn Sportler gemeldet. Im ungleichen Kampf der U19 Fahrer gegen die bis zur U13 zugelassenen Sportler gab es viele Probleme mit der Länge, dem Tempo  und der Renneinteilung und entsprechend viele Aufgaben. Erstaunlich war, dass mit Max Bock aus Rheinland Pfalz ein U17 Sportler den Gesamtsieg holte. Max Geppert vom RSV wurde in seinem ersten E-Rennen gleich 6. der U17 Klasse. Hinter dem starken  Julian Kadrispahic kam in der U15 Klasse Tom Wendel als Zweiter ins Ziel. Knapp dahinter wurden in dieser Altersklasse Jonathan Müller Dritter, David Sechmann 5. und Marc Nentwich 6. Marie Wember schaffte in der Nachwuchsgesamtwertung Rang 5 und in ihrer U15 Klasse wieder den ersten Platz wie schon vor einer Woche in Österreich.

Die Rennsportler und die Vereinstrainer des RSV Unna müssen nun entscheiden, ob der Nachwuchs in Zukunft weiter an der österreichischen Rennserie teilnimmt, in der Paul Zink, Tom Wendel und Lasse Schenkmann in der Gesamtwertung ganz vorne platziert sind oder ob sie nun zur deutschen Rennserie wechseln. Schon bis zum nächsten Wochenende muss eine Entscheidung fallen.

Bildzeile: Max Geppert war bestplatzierter RSV Fahrer in der U17 Klasse.

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.