RSV Unna Fahrer im Internet-Rennen gut platziert – Tom Wendel , Sebastian Kowolik und Paul Zink auf dem Treppchen

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Radsport: In der U15 Klasse gingen im international offenen Internet-Wettkampf über 20 km drei RSV Unna-Fahrer an den Start. Auf ihren genormten Heimtrainern zeigten die nach mehreren Rennteilnahmen nun schon routinierten Jugendlichen, dass sie auch auf schweren Kursen gut in der Spitzengruppe mithalten können.

Nach harten Positionskämpfen an den Steigungen und schnellen Abfahrten lief es im Finale für Tom Wendel auf einen ersten Sieg hinaus, bis der Slovene Julian Kadrispahic auf den letzten Metern „den Turbo zündete“ und ganz knapp den Unnaer bezwang. Kurz dahinter schob sich Jonathan Müller auf Platz sechs und Daniel Hüner kam auf Rang neun ein.

Einen ähnlichen Verlauf nahm das U17Rennen. Lange konnte der RSV-Fahrer Sebastian Kowolik mit dem Seriensieger Moritz Bell aus Aachen mithalten, bis der sich kurz vor Schluss von ihm absetzen konnte und gewann. Sebastian Kowolik fuhr dabei die  letzte Steigung mit der Leistung von 280 Watt, was alle Trainer in Erstaunen versetzte und besonders im Zeitfahren für die Zukunft bei ihm großes Potential vermuten lässt. Aber auch Paul Zink konnte als Dritter hervorragend mithalten und seine Vielseitigkeit und Rennhärte ein weiteres Mal unter Beweis stellen.

Vereinstrainer Tobias Müller fuhr im Eliterennen über 30 km zuerst geschickt im kompakten Hauptfeld mit. Im letzten Renndrittel schob er sich dann immer weiter  nach vorne. Auf den letzten Rennkilometern wirkte sich dann seine große Erfahrung als langjähriger Spitzenfahrer im  Stadtwerke-Unna-Team des RSV aus, als er genau im richtigen Augenblick 400 m vor dem Ziel die Spitzenposition übernahm und mit über 1200 Watt den Sprint eröffnete. Genau in diesem Augenblick löste sich die Befestigungsschraube seiner Leistungsmessungseinheit am Smart-Trainer und die Datenübermittlung fiel komplett aus. Ein sicherer Platz auf dem Siegertreppchen war dahin und die Enttäuschung groß. Beim nächsten Wettkampf werden dann stärkere Schrauben hoffentlich den Bärenkräften des Sprinters widerstehen und eine Spitzenplatzierung nach der Weihnachtspause ermöglichen.

Bildzeile: Der zweitplatzierte Tom Wendel vor dem Rennbildschirm / Foto RSV.

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