RSV muss konzentriert und fokussiert wie gegen Herne zu Werke gehen


Handball-Landesliga: RSV Altenbögge – DJK TuS Oespel-Kley (Sonntag, 18 Uhr). „Tabellenführer werden ist nicht so leicht, aber Tabellenführer zu bleiben ist sicherlich wesentlich schwerer“, ist sich der Trainer des Spitzenreiters, Jens Schulze-Vögeling, sicher. Im Spiel eins nach der Eroberung des Ligagipfels gilt es für den RSV gegen eine Mannschaft aus dem Tabellenmittelfeld zu bestehen. Allerdings vergleicht der Trainer die Winterzeit auf den Straßen mit dem Spiel in der Landesliga: „Auch da kann man schnell ausrutschen.“

Oespel-Kley hat, nachdem sie fünf Siege geholt haben und ebenso oft verloren, sich auf dem achten Platz etabliert. „Trotzdem müssen wir das Spiel genauso angehen wie das gegen Herne. Die Devise muss lauten: Genauso konzentriert und fokussiert wie gegen die Westfalia zu Werke gehen.“ Man dürfe dem Gegner auf keinen Fall die Luft zum Atmen lassen, weil alle jetzt dem Tabellenführer ein Bein stellen wollen. „Darauf müssen wir gefasst sein. Auf jeden Fall müssen wir den Gegner immer ernst nehmen, egal auf welchem Tabellenplatz er steht.“ Der Schwung aus dem Herne-Spiel soll mitgenommen werden.

Personell sieht es allerdings nicht so gut aus, da einige Spieler mit Blessuren aus dem Spitzenspiel herausgekommen sind. So steht nach Aussage des Trainers hinter dem Einsatz von vier Spielern ein mehr oder weniger großes Fragezeichen. Marvin Wollek und Eike Jungemann handelten sich in der Partie gegen Herne eine Knieverletzung ein und mussten ausgewechselt werden. Jonas Gehrke laboriert an einer Schulterverletzung und Lukas Florian hat einen grippalen Infekt erwischt. „Die Trainingswoche war dementsprechend echt mau, aber das soll uns nicht weiter stören. Ich hoffe nur, dass der eine oder andere doch wieder fit wird.“

Gerade im letzten Heimspiel wollen die „Roten Teufel“ einen versöhnlichen Abschluss erzielen. Dazu soll es keine Handball-Magerkost geben, sondern eine „Top-Deckungsleistung und schnelles Spiel nach vorne“ (Schulte-Vögeling).

Bild: Der Einsatz von Lukas Florian ist nach einem grippalen Infekt noch fraglich.



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