RSV hat auch eine „Rust-Woche“ zu bewältigen

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Handball-Landesliga: RSV Altenbögge – Wittener TV (Sonntag, 18 Uhr). Der RSV Altenbögge hat nicht nur eine englische Woche mit drei Spielen zu bewältigen, sondern auch eine „Rust-Woche“, wie Altenbögges Trainer Jens Schulte-Vögeling launig feststellte. „Am Mittwoch haben wir in Herdecke gegen die Brüder Max und Niklas Rust gespielt und am Sonntag kommt Vater Stefan Rust als Trainer mit dem Wittener TV.“ Stefan Rust hatte in der vergangenen Saison bekanntlich noch das Sagen auf der Bank der SGH Unna Massen.

Die „Roten Teufel“ gehen am Sonntag natürlich nach dem Sieg in Herdecke mit breiter Brust in die Partie gegen den Aufsteiger aus Witten, bei dem man im Oktober mit 29:24 gewann. Dieses Kunststück gelang nicht vielen Teams, denn der WTV ist sehr heimstark und hat alle seine Punkte in der Kreissporthalle gewonnen. Auswärts blieb man dagegen punkt- und sieglos. Witten gibt sich deshalb keinen Illusionen hin und verbreitet in den sozialen Netzwerken, dass „man befreit aufspielen“ könne und man nichts zu verlieren habe.

Ganz anders ist die Lage für den RSV. Will er weiterhin an der Tabellenspitze bleiben, müssen gegen Witten zwei Punkte her. „Wenn wir die Punkte gegen Witten nicht holen, war der Sieg in Herdecke nichts wert“, so die Meinung von Schulte-Vögeling. „Wir gehen auf jeden Fall mit viel Selbstvertrauen und guten Mutes an die Sache.“ Allerdings hat das enge Spiel vom Mittwoch bei dem einen oder anderen Spieler Blessuren hinterlassen. Deshalb hofft der Trainer auf den Einsatz von Dennis Geckert und Philipp Isenbeck. Falls beide nicht wieder fit werden sollten, stehen Franco Busacca und Felix Isenbeck in den Startlöchern.

„Wir wollen vor heimischem Publikum auf jeden Fall den Platz an der Sonne verteidigen.“

Bild: Der frühere SGH-Coach Stefan Rust (stehend) hat jetzt beim Wittener TV das Sagen.

 

 

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