RSV-Erfolge in Internet-Rennen: Lasse Schenkmann, Tom Wendel, Paul Zink und Marie Wember auf dem Treppchen

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Radsport: Nach der Weihnachtspause ging es als Ersatz für die ausgefallenen Radsport-Freiluftveranstaltungen am Wochenende weiter mit den internationalen Heimtrainerrennen. Die Bedingungen der Strecke mit Steigungen und Abfahrten und die Leistungen der Teilnehmer gehen dabei in ein Computerprogramm ein, das die Werte in die Platzierung auf den Bildschirm überträgt und somit realistische Rennbedingungen erzeugt.

Im Wettkampf der Nachwuchsklasse U15 auf der nachempfundenen Olympiastrecke von London 2012 ging es im Finale eng zu. Im Ziel lag Jan Kadrispahic aus Slowenien einige Sekunden vor Tom Wendel vom RSV Unna, der den dritten Platz belegte. Erfreulich war, dass Tom Wendel im Vereinstrikot mehrfach mit seinen Daten und seiner Fahrweise live im Internet für alle internationalen Zuschauer mit zu verfolgen war. Jonathan Müller erreichte in der Altersklasse den 8. Rang. Marie Wember wurde 10. und war damit beste U15 Schülerin.

Bildzeile: Lasse Schenkmann belegte in der U17 den zweiten Platz

Im U17 Rennen, das auch über 15 km ging, mussten Max Geppert und David Sechmann mit technischen Defekten das Rennen frühzeitig beenden. Die übrigen RSV-Starter hielten sich von Beginn an in der Spitzengruppe. Erst kurz vor dem Finale mussten sie den starken Moritz Bell aus Aachen ziehen lassen. 30 Sekunden dahinter wurde Lasse Schenkmann Zweiter, knapp gefolgt von Paul Zink auf Platz 3 und Sebastian Kowolik auf Rang 4. Die extra gemessene Steigung auf dem Kurs fuhr Sebastian Kowolik über 7 Minuten lang mit erstaunlichen 304 Watt hinauf. Im Vergleich: Vereinstrainer Tobias Müller absolvierte die Olympiasteigung mit 462 Watt über 5.52 Minuten. Tobi belegte im Männerrennen über 30 km mit über 100 internationalen Startern im Gesamtergebnis den hervorragenden 15. Platz. In seiner Masters-Altersklasse rangierte er auf Platz 5.

Durch die öffentlichen Daten mit den Pulswerten, Wattzahlen und der Trittfrequenzanzeige wird den Trainern ein guter Rückschluss auf den Leistungsstand der Sportler ermöglicht. So sind die elektronischen Rennen nicht nur ein willkommener Ersatz zu den „echten“ Rennen, sondern auch zu einem neuen Trainingssteuerungsinstrument im Radsport geworden.

Bildzeile: U15 Siegerin Marie Wember beim Internet-Wettkampf

 

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