Ein ganz wichtiger Spieltag für die „Cobras“

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Handball Landesliga

HC TuRa II siegt, Heeren hilft aber nicht

HC TuRa Bergkamen II – RE Schwelm 36:34 (Bild). Die eigene Pflichtaufgabe hat der HC TuRa Bergkamen erfüllt. Durch fehlende Schützenhilfe des HC Heeren tritt die Mannschaft von Trainer Willi Weigel allerdings weiter auf der Stelle. Der Rückstand zum rettenden Ufer wurde zwar gehalten, jedoch nicht verkürzt und die Zeit läuft langsam davon. Um die Minimalchance auf den Klassenerhalt weiter aufrecht zu erhalten, muss der TV Arnsberg langsam Federn lassen und der HCT weiter punkten. Wie im Hinspiel gelang das gegen Schwelm. In einem torreichen Spiel setzte sich der HCT am Ende knapp durch. Am nächsten Wochenende ist Bergkamen zu Gast beim Zweitplatzierten HTV Sundwig-Westig. Dort wären zwei Punkte mehr als eine Sensation.

Heerener Serie endet

TV Arnsberg – HC Heeren 32:24 (17:14). Gespannt dürfte man im Bergkamener Lager auf das Ergebnis aus Arnsberg gewartet haben. Der HC Heeren verlor deutlich und leistete dem Ortsnachbarn vom Friedrichsberg somit keine Schützenhilfe im Abstiegskampf. Schon im Vorfeld sprach Heerens Trainer Kai Harbach von einer schwierigen Aufgabe in der harzfreien Arnsberger Halle. Das Ergebnis zeigt, dass diese Bedenken nicht von ungefähr kamen: Nur 24 geworfene Tore sind für den sonst so offensivstarken HCH eine magere Ausbeute. So endete die Heerener Serie von fünf Siegen in Folge beim Abstiegskandidaten vom TVA. Durch den Sensationssieg von Halingen gegen Sundwig rutscht die Harbach-Sieben auf den fünften Tabellenplatz ab.

Oberaden von Beginn an zielstrebig 

SuS Oberaden – VfL Eintracht Hagen III 41:23 (22:11). Den nächsten großen Schritt Richtung Verbandsliga machten die Oberadener Cobras am Samstag. Zusätzlich stieß der TV Halingen durch den 28:27-Heimsieg gegen Oberadens Verfolger Sundwig-Westig die Tür zum Oberadener Aufstieg noch einen großen Spalt weiter auf: Durch die Niederlage des Verfolgers kann sich der SuS in den verbleibenden vier Partien sogar noch eine Niederlage erlauben. Gegen Hagen ging Oberaden von Beginn an zielstrebig zu Werke und setzte sich ab der zehnten Spielminute immer deutlicher ab. Die Abwehr stand ordentlich und auch in der Offensive überzeugte das Team von Ralf Weinberger. So stand bereits zur Halbzeit eine mehr als komfortable 22:11-Führung. In der zweiten Halbzeit blieb die „erste Garde“ Oberadens dann auf der Bank. Spielerisch gab es zwar einen leichten Abfall, jedoch geriet das Ergebnis nie in Gefahr. Eine gute Leistung zeigte Matthias Wiemschulte, der in der zweiten Halbzeit zwischen den Oberadener Pfosten stand. – SV –

Bild: Patrick Opierzynski

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