Punktgewinn für „Cobras“ machbar

Punktgewinn für „Cobras“ machbar

Handball-Oberliga TV Soest – SuS Oberaden 33:32 (18:14). Eine überaus ärgerliche und auch unnötige Niederlage kassierte der SuS Oberaden in der Bördestadt. Dabei wäre zumindest ein Punktgewinn machbar und bei der Tabellenkonstellation auch so wichtig gewesen. Nun kommt es am kommenden Sonntag schon zu einer Art Endspiel, wenn Mitaufsteiger Harsewinkel in die Römerbergsporthalle kommt.

Der Gast aus Bergkamen kam überhaupt nicht ins Spiel. „Soest hat uns da überrannt. Was wir gespielt haben, war zwischen Genie und Wahnsinn“, so ein deprimierter Spielertrainer Alexandros Katsigiannis nach dem Spiel. So lag seine Mannschaft nach zehn Minuten schon 3:9 im Rückstand. Dieser Sechstoreabstand hatte auch noch beim 14:8 (18.) und 15:9 (22.) Bestand. Immer wieder führten Fehler im Angriff dazu, dass Soest in den Tempogegenstoß kam und einfache Tore erzielen konnte. Dazu bekam die linke Abwehrseite Soest‘ Halbrechten Fabian Schnorfeil nicht in den Griff.

Nach der Pausenansprache durch „Alex“ wurde es besser. „Da haben wir uns Stück für Stück herangekämpft. Aber immer, wenn wir bis auf zwei Tore herangekommen waren, machten wir wieder Fehler“, berichtete der Gästetrainer. Trotzdem sah er sowohl in der Defensive („da standen wir kompakter“) als auch in der Offensive („da haben wir ruhiger und disziplinierter gespielt“) Verbesserungen. So erzielte Kreisläufer Bastian Herold in der 43. Minute den 23:23-Ausgleich und drei Minuten später war es dem Spielertrainer vorbehalten, die erste Führung nach dem 2:1 zum 25:24 herbeizuführen. Da wurde aber dann zweimal die Chance nicht genutzt, zwei Tore zwischen sich und den Gegner zu bringen. Auch eine doppelte Überzahl brachte nicht die Entscheidung. Als dann 18 Sekunden vor dem Ende beim Stand von 32:32 der SuS nach einer Auszeit noch vier Pässe hätte spielen können, um ein Zeitspiel zu verhindern, wurde schon der zweite vertändelt und Soest konnte per Gegenstoß quasi mit dem Schlusspfiff den Siegtreffer erzielen.

„Alex“ lobte nach der Partie seine Truppe, die sich „geil reingehängt“ habe und besonders Bastian Herold und Fabian Lauber.

SuS: Makus, Klepping (nur bei einem Strafwurf); Lauber (6), Noe, Herold (8/5), Katsigiannis (6), P. Stennei (5), Maschewski (n.e.), Roth, Braach (n.e.), B. Stennei (3), Holtmann (1), Roßfeldt (n.e.), Wagner (3).

Bild: Bastian Herold zählte in Soest zu den stärksten Oberadenern.

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