Peter Westermann zieht nach den DLV-Titelkämpfen eine positive Bilanz

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Leichtathletik: Aufgrund der Corona-Pandemie fanden die Titelkämpfe in Braunschweig unter besonderen Vorzeichen statt. Mit einer Personen-Obergrenze von 999 Personen, einer Gesundheitskontrolle am Einlass, Abstandsregelungen und ohne Zuschauer – aber mit allen DM-Wettbewerben im gewohnten Format.

Auch die Leistungen konnten sich sehen lassen. Auch die westfälischen Athletinnen und Athleten waren bis auf wenige Ausnahmen topfit und gefielen mit dreimal Gold, fünfmal Silber und zweimal Bronze. Bekanntlich sammelte Julia Ritter zwei Meaillen mit Kugel und Diskus ein.

Peter Westermann (Vizepräsident Leichtathletik im Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen), der auch DLV-Vize-Präsident ist, musste wie viele andere Funktionäre wegen der strengen Hygieneauflagen zuhause bleiben und sich die Titelkämpfe am heimischen Bildschirm in Bergkamen anschauen. Mit dem, was er an den beiden Tagen gesehen hat, zeigte er sich rundum zufrieden. „Vom Ergebnis können wir als Westfalen mit den Titelkämpfen hochzufrieden sein, denn unsere Athletinnen und Athleten haben drei Medaillen mehr erkämpft als im Vorjahr in Berlin – und das nach dem gesundheitsbedingten Ausfall von Tatjana Pinto, die 2019 im Sprintbereich zweimal Gold gewann und die uns in Braunschweig sehr fehlte“, bilanzierte Peter Westermann.

Fernsehübertragung entsprach nicht den Erwartungen

Kritik übte der DLV-Vizepräsident an der Fernsehübertragung. „Das hatte nur wenig damit zu tun, was uns die Sendeanstalten im Vorfeld versprochen hatten. Die Live-Übertragung wurde öfter mit Beiträgen aus anderen Sportarten unterbrochen. Einige Entscheidungen wurden überhaupt nicht gezeigt. Unter einer ausführlichen Berichterstattung, die im Vorfeld vollmundig angekündigt wurde, hatte sich sicherlich jeder Leichtathletik-Fan etwas anderes vorgestellt.“ Westermann freute sich hingegen, dass die Werbepartner des DLV bei diesen Meisterschaften trotz des fehlenden Publikums unter den vorgegebenen Bedingungen recht gut in Szene gesetzt wurden.

Für den westfälischen Leichtathletik-Chef bildeten die Meisterschaften in Braunschweig ein Musterbeispiel dafür, dass der DLV auch in Krisenzeiten gut organisieren kann. Vorbildlich war seiner Meinung auch die hervorragende Zusammenarbeit mit dem Land Niedersachsen, das unter anderem ermöglichte, dass die Mittel- und Langstreckenwettbewerbe noch mit ins Meisterschaftsprogramm aufgenommen wurden.

Im kommenden Jahr sollen die Deutschen Meisterschaften wieder in Braunschweig stattfinden. Dann hoffentlich mit Publikum.

Bildzeile: DLV-Vizepräsident Peter Westermann.

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