Overberge und TuRa-Reserve peilen die ersten Punkte an

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Handball-Bezirksliga: Am 5. Spieltag steht vor allem aus heimischer Sicht das Stadtderby der beiden bisher noch punktlosen Bergkamener Clubs im Vordergrund. Mit weiteren Erfolgen können sich Aufsteiger Kamen und SG Massen in der Spitzengruppe festsetzen. Heeren will auf keinen Fall die Punkte gegen Brambauer herschenken und Oberaden möchte sich von der Abstiegszone absetzen.

TuS Eintracht Overberge – HC TuRa Bergkamen II (Sa. 19 Uhr)
In Overberge hat sich die Mannschaft in der Herbstpause zusammengesetzt, die missliche Lage beraten und sich auf Punkterfolge eingeschworen. Damit will man im Derby gegen Bergkamen II anfangen. „Die Stimmung ist zwar noch etwas gedrückt“, beschreibt TuS-Coach Rene Zacharias die Lage, „aber alles kann sich mit einem Sieg am Samstag ändern.“ St. Biernat fehlt, Laske ist fraglich, Weber angeschlagen, dafür kann Edelmann wieder ran.
Ganz anders die Personallage bei der TuRa-Reserve. Da hat die Grippewelle den einen oder anderen Akteur gebremst. Ogar und Althusmann fallen aus, Menschner sowie Nemitz sind nach wie vor nicht dabei. „Wir werden mit einer ganz jungen Truppe auflaufen“, setzt HCT-Coach Jörg Gontz auf „jugendliche Frische“. Ob das reicht, wird sich zeigen. „Dass wir vor einer schweren Saison stehen, war uns von Anfang klar klar“, so der TuRa-Coach, „aber wir werden das Beste daraus machen.“

VfL Kamen – TV Ennigerloh (Sa. 19 Uhr).
Trotz der Niederlage in Soest nahm VfL-Trainer Detlef Vogt die Erkenntnis mit, dass man auch mit den vermeintlich Großen der Liga mithalten kann. So gestärkt will er auch in das Duell gegen die routinierte und eingespielte Ennigerloher Truppe gehen. „Wir haben ein Heimspiel und das wollen wir gewinnen“, sein Standpunkt. So könnte man auch weiter oben in der Spitzengruppe bleiben. Am Samstag fehlen ihm Sohn Steven, Römermann und M. Keck. Die Formkurve von Schlüter steigt an, was vor allem der Kamener Defensive gut tun wird.

SuS Oberaden II – TV Werne (Sa. 19.45 Uhr).
Mit einem Heimerfolg möchte sich SuS-Trainer Björn Grüter mit seiner Mannschaft schnell aus der Abstiegszone verabschieden. Mit dem zweiten Saisonsieg könnte Oberaden einen Sprung ins Mittelfeld machen. Allerdings sind die personellen Voraussetzungen nicht die besten. Mit den beiden Torleuten Vetter, P. Schuchtmann sowie Schwinger, Schäfer, Krock und Schumacher fehlen ihm gar sechs Leute. Doch jammern gilt nicht. „Dann müssen halt die anderen in die Bresche springen“, sieht der SuS-Coach seinen Kader als groß genug an, um die Ausfälle aufzufangen.

HC Heeren-Werve – VfL Brambauer (So. 18 Uhr).
Für HCH-Trainer Bernd Bolle hat derVfL klar die Favoritenrolle inne. „Sie gehören für mich nach wie vor zu den Meisterkandidaten“, so hoch stuft er den Gegner ein, „auch wenn der Saisonstart nicht so gut war.“ Am Dienstag gewann Brambauer gegen Werne und scheint in Schwung zu kommen. Verstecken will sich der Heerener Coach nicht in der Sporthalle Heeren, wo die Lichtverhältnisse wieder in Ordnung sind, man zuletzt wieder voll trainieren konnte. Auf keinen Fall wolle man die Punkte herschenken und Brambauer Paroli bieten, so die Vorgabe von Bolle. „Wir wollen mithalten, konzentriert spielen  und nicht in Hektik verfallen.“ Trotz Urlaubs einiger Spieler wird er wohl 14 Spieler auf die Platte bringen können.

SG Massen – Hammer SC (So. 18 Uhr).
SGM-Coach Heiko Hellmann sieht die Aufgabe am Sonntag schwerer an als noch die zuletzt gegen Ahlen. „Da müssen wir eine Schüppe drauf legen“, fordert er seine Mannen zu mehr Engagement auf. Vom Gegner weiß er, dass der mit viel Tempo über Außen kommt. Darauf gilt es sich einzustellen. Die Trainingsbeteiligung war in dieser Woche besser als zuletzt. Hellmann hofft auf einen breiteren Kader, wenngleich Höffgen und Hampel weiter ausfallen und hinter dem Einsatz von Sohn Tim sowie Uhlenbrock noch Fragezeichen stehen. Mit einem weiteren Erfolg könnte sich Massen oben festsetzen. Hellmann: „Das sollte Anreiz genug sein, um sich reinzuhängen.“

Bild: Aufmunterndes Abklatschen von HCT-Trainer Trainer Jörg Gontz mit seiner jungen Truppe

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